Ende des Dornröschenschlafs?

Strecken in Baden-Württemberg, die unten nich aufgeführt sind.
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Ende des Dornröschenschlafs?

Beitrag von Vielfahrer » Mi 13. Nov 2019, 20:50

Hallo,

in der Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten, Novemberheft 2019, befasst sich der Leitende Redakteur Ulrich Plankenhorn mit der Reaktivierung von Bahnstrecken im Regierungsbezirk Freiburg, der sich mit dem Gebiet der Industrie- und Handelskammern Südlicher Oberrhein, Schwarzwald-Baar-Heuberg und Hochrhein-Bodensee deckt.

Auf insgesamt 5 Seiten unter dem Titel „Ende des Dornröschenschafs?“ analysiert Ulrich Plankenhorn die sieben potentiellen Reaktivierungsstrecken im Südwesten:
• Kandertalbahn Kander – Haltingen (- Basel SBB)
• Wehratalbahn Bad Säckingen – Wehr – Schopfheim (- Basel SBB)
• Wutachtalbahn Lauchingen – Stühlingen und Zollhaus-Blumberg – Hintschingen
• Strecke Singen – Etzwilen
• Ablachtalbahn Stockach – Meßkirch – Mengen
• Strecke Breisach – Colmar

Nach dem Vorbild der Schweiz wird gemäß Herrn Plankenhorn der öffentliche Nahverkehr im Zuge der Klimadiskussion eine immer größere Rolle spielen. Konsequenterweise wird ins Auge gefasst, die Zuschüsse für die Reaktivierung und/oder Ausbau von Schienenwegen markant zu erhöhen. Damit würden wir der Schweiz oder auch Schweizer Unternehmen wie der SBB Deutschland GmbH, die am Hochrhein bereits eine große Rolle im Schienennahverkehr spielt (etwa auf der Wiesentalbahn oder mit dem Seehas), folgen. Die Schweiz hat in den vergangenen Jahrzehnten ein engmaschiges Netz von vertakteten Bahn- und Busverbindungen geschaffen. Sie gibt dafür circa 200 Euro pro Bürger und Jahr aus. Deutschland etwa ein Drittel davon.

Viele Grüße vom Vielfahrer

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Re: Ende des Dornröschenschlafs?

Beitrag von Vielfahrer » Sa 1. Aug 2020, 13:54

Hallo,

die Badische Zeitung berichtet heute über einen Besuch der Verkehrsministers in Haltingen und die Diskussion um die Reaktivierung der Kandertalbahn. Im äußersten Südwesten des Landes tut sich also was. Hoffentlich ist die Kandertalbahn (sie mündet in Haltingen aus nördlicher Richtung in die Rheintalbahn in Richtung Basel ein) und müsste bis Weil am Rhein auf dem Nahverkehrsgleis der Richtung Basel Bad Bf - Haltingen - Freiburg fahren, also quasi im Gegenverkehr in Richtung Basel fahren, unter den zu berücksichtigenden Strecken dabei. Außerdem müssten zwischen Weil am Rhein und Basel Bad Bf die beiden Ferngleise der ICE-Linie Basel Bad Bf - Mannheim höhengleich gekreuzt werden, um südlich von Weil am Rhein auf das Nahverkehrsgleis von Freiburg nach Basel Bad Bf zu gelangen. Planerisch ist das eine anspruchsvolle Aufgabe, für die der Landkreis Lörrach die renommierte Firma SMA gewonnen hat. Denkbar ist aber auch, dass die Kandertalbahn in Weil am Rhein auf die sog. "Gartenbahn" in östlicher Richtung abbiegt und damit den potentiellen Abkreuzungskonflikten südlich von Weil am Rhein entgeht. In diesem Fall würde die Kandertalbahn in Richtung Lörrach - Schopfheim (- Wehr - Bad Säckingen?) verkehren, wo auch beachtliche Potentiale an Fahrgästen zu gewinnen wären. Einem anderen Pressenbericht ist zu entnehmen, dass bis 2025 am gerade beschlossenen Bau eines Zentalklinikums an der Wiesentalbahn zwischen Brombach/Hauingen und Steinen ein "halber" Halt entstehen soll. Halb deshalb, weil die Wiesentalbahn bis ca. 2030 in diesem Bereich zweigleisig werden soll und damit lediglich zunächst ein Bahnsteig gebaut werden kann, während der zweite dann mit der Erstellung der Doppelspur kommen wird.

Es ist einfach sehr erfreulich, wie sich sukzessive die Bahnlinien, die manche in der Fläche schon abgeschrieben hatten, positiv entwickeln. Offenbar ist es so, dass Autofahrer, wenn sie irgendwann im Stau stehen und nicht mehr vorankommen oder keine Parkmöglichkeiten mehr finden, erheblich leichter für die Schiene als für einen Bus zu gewinnen sind. Busspuren wären zwar auch eine Lösung, aber sie würden das Flächenproblem des Individualverkehr weiter verstärken, weshalb die Stärkung der Schiene der erfolgsversprechendere Weg ist.

Viele Grüße vom Vielfahrer

Karl Müller
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Re: Ende des Dornröschenschlafs?

Beitrag von Karl Müller » Sa 1. Aug 2020, 20:34

Ja, Vielfahrer, und deswegen werden die X-Busse, egal wie und wo sie fahren immer nur halbherzige (typisch Deutsche Lösung) sein. Wer kann fährt Zug, auf einen Bus, egal ob mit wlan, Klimaanlage und getaktet, steigt keiner gerne um. Denn für den Autofahrer ist das kein Gewinn, vom PKW im Stau zum Bus in den Stau.

Dazu muß allerdings der Schienenverkehr funktionieren.....nicht wie bei abellio oder go ahead. Beispiel? Der RE um 18.52 ab Stuttgart ist seit der Umstellung auf abellio ein 426 (!!!) Das waren einmal 5 DOSTO!

Der Verstärker um 16.45 Uhr ab Stuttgart gen Tübingen wird mit DBuza, alten DR DOSTO gefahren. Diese stehen 10h im Abstellbahnhof in Stuggi. Das ist ein einziger Glutofen wenn diese Garnitur hochgeschoben wird, da fährt keiner freiwillig mit, schon gleich garnicht mit Maske!

MFG Oli

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Re: Ende des Dornröschenschlafs?

Beitrag von Vielfahrer » Sa 8. Aug 2020, 17:49

Hallo,

wie einer Zeitungsmeldung der Oberbadischen Nachrichten entnommen werden kann, verlangt DB-Netz für die Weiche, die die Kandertalbahn mit der Rheintalbahn verbinden soll, einen Betrag von 300.000.- €. Die Museumsbahn ist - auch über eine Nutzungszeit von geschätzten 20 Jahren gerechnet - finanziell nicht in der Lage, solch einen Betrag aufzubringen, weshalb die Kandertalbahn vom DB-Netz nach dem Neubau der Rheintalstrecke im Bereich des Haltinger Bahnhofs vom übrigen DB-Netz abgehängt wird, also zu einem Inselbetrieb mutiert.
Wie die Pläne zur Reaktivierung der Kandertalbahn im Rahmen der S-Bahn Basel ausfallen, ist aber damit nicht vorbestimmt, da dann ohnehin ganz andere Kosten zu stemmen sind. Bekanntlich liegen die für den Regionalverkehr nutzbaren Bahnsteige in Außenlage, die Gleise für den Fern- und Güterverkehr in Mittellage. Die in Haltingen (bislang) abzweigende Kandertalbahn kann ohnehin nur in das östliche Gleis 1 (Regionalverkehrsbahnsteig in Richtung Eimeldingen - Freiburg) geführt werden und müsste im Gegenverkehr zum in Richtung Norden fahrenden Regionalverkehr in Richtung Weil am Rhein verkehren. Dies erscheint grundsätzlich machbar. Die Hauptprobleme entstehen südlich von Weil am Rhein, weil dann in Fahrtrichtung Basel der Fern- und Güterverkehr abgekreuzt werden muss, um vom Kandertal nach Basel Bad Bf zu kommen. Es gibt u.a. deshalb den Wunsch, nicht das Zentrum der Region, die Großstadt Basel, anzufahren, sondern in Weil am Rhein über die Gartenbahn in Richtung Lörrach - Schopfheim (- Bad Säckingen?) abzubiegen. Da aber zwischen Basel Bad Bf und Lörrach zukünftig der 15-Minuten-Takt auf der S 6 eingeführt werden soll, wird es zwischen Lörrach Stetten und Lörrach, wo zahlreiche Bahnübergänge gequert werden müssen, ganz schön eng werden mit dann 12 Zügen pro Stunde auf teilweise eingleisiger Strecke...
Im Norden von Haltingen, wo u.a. der Designermöbel-Hersteller Vitra eine Produktionsanlage hat, soll dann ein zusätzlicher Halt Binzen-Gewerbegebiet entstehen, sollte es zur Reaktivierung der Kandertalbahn kommen. Der ganze nördliche Landkreis Lörrach wird aktuell von Buslinien der SWEG bedient, die aber - soweit man dies aus den Fahrplänen ersehen kann - vorwiegend Schülerverkehre bedient. Erst durch die Einrichtung von Regiobuslinien (d.h. Mitfinanzierung von Land und Landkreis) hat sich das Verkehrsangebot deutlich verbessert und wird ab Jahresende auch eine im Stundentakt bediente Buslinie von Lörrach über Rümmingen - Binzen - Haltingen nach St. Louis - Flughafen Basel/Mulhouse erhalten. Zwei weitere Buslinien führen von Kandern nach Basel bzw. nach Brombach/Hauingen. Die Baseler Linie bedient aber ab Haltingen mehr oder weniger den Stadtverkehr von Weil am Rhein und ist dadurch relativ langsam und auch, was Anschlüsse in Basel betrifft, unzuverlässig. Die Brombacher Regiobuslinie verkehrt täglich im Stundentakt zwischen Kandern und dem S-Bahn-Halt Brombach/Hauingen, mehr oder weniger ohne Zwischenhalt, damit es mit einem Bus im Stundentakt reicht. Fahrgäste in die Kreisstadt Lörrach müssen daher in Brombach/Hauingen auf die S 5 oder S 6 umsteigen, die alle 15 Minuten verkehren oder die herkömmlichen "Schul"-Buslinien nutzen, die unregelmäßig verkehren.

Für alle Mitleser, die im Besitz eines Jahresabos einer ÖPNV/SPNV-Strecke im Ländle sind, kann ich wegen der großzügigen Regelung des Landes bezüglich der landesweiten Gültigkeit aller Abokarten einen Abstecher in den äußersten Südwesten zur Museumsbahn in Kandern in den kommenden Wochen empfehlen. Das lohnt sich allemal.

Viele Grüße vom Vielfahrer

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Re: Ende des Dornröschenschlafs?

Beitrag von Vielfahrer » Di 8. Sep 2020, 20:35

Hallo,

am Donnerstagabend dieser Woche treffen sich im Gasthof Sonne in Rümmingen Initiativen, die die Kandertalbahn reaktiviert sehen möchten. Es wird reichlich Diskussionsstoff geben, nachdem die Kandertalbahn zunächst mal vom Streckennetz der DB durch Ausbau der Weiche abgekoppelt werden soll. Es ist zu hoffen, dass es wie in Trossingen geht, wo eine Zeit lang die Trossinger Eisenbahn auch vom DB-Netz getrennt war, später dann Direktzüge Bräunlingen - Villingen-Schwenningen - Trossingen gefahren sind und die Zukunft, wenn auch mal der MEX von Villingen nach Stuttgart verkehrt, der Trossinger Eisenbahn einen Pendelverkehr im 30-Minuten-Takt bescheren wird.

Viele Grüße vom Vielfahrer

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Re: Ende des Dornröschenschlafs?

Beitrag von Vielfahrer » Sa 12. Sep 2020, 13:34

Hallo,

das Treffen in Rümmingen war interessant. Bezüglich des Busverkehrs, der von der SWEG und einigen Subunternehmern produziert wird, wurde kritisiert, dass die Busse sehr häufig zu spät dran sind, wobei Verspätungen teils von über 10 Minuten vorkommen. Ursache ist, dass die Busse teilweise zu spät ihre Tour beginnen und die Fahrzeiten sehr knapp kalkuliert sind. Bezüglich der Linie 54 (Regiobuslinie Kandern - Brombach/Hauingen) wurde moniert, dass diese an vielen Haltestellen fahrplanmäßig ohne zu halten durchfährt, obwohl es Nachfrage von Pendlern wie Ausflugsgästen geben würde. Der Wunsch der Initiativen sind aber verlässliche Fahrpläne. Wer beispielsweise in Basel einen Anschluss benötigt, der tut gut daran, einen Bus früher zu nehmen, wurde geäußert, weil die Fahrzeiten nicht gehalten werden. Eigene Tests haben diese Äußerungen leider bestätigt. In Haltingen musste ich auf einen aus Basel kommenden Bus 10 Minuten warten. Ein anderer von Schliengen nach Kandern hatte 12 Minuten Verspätung ab der Starthaltestelle, zwischen Kandern und Malsburg-Marzell Fachklinik fuhr der Bus sehr flott, konnte aber die 3 Minuten Startverspätung nicht hereinholen, so dass bei der Rückfahrt auch mit 3 Minuten Verspätung begonnen wurde, die sich bis zur Ankunft auf 5 Minuten erhöht haben. Die Straßen sind teils sehr eng und zugeparkt, so dass die Fahrzeiten eigentlich unrealistisch sind. Und zwischen Fischbach und Eimeldingen produzierte der Bus auf der B 3 (wegen einer innerörtlichen Baustelle) glatte 15 Minuten Verspätung. Die Frequentierung der Busse mit Fahrgästen war leider sehr überschaubar, was aber immerhin dazu beigetragen hat, dass nicht durch das Verkaufen von Fahrscheinen die Verspätungen noch weiter aufgeschaukelt wurden. Geschätzte 50% der gefahrenen Strecken waren weniger als 3 Fahrgäste im Bus, die Höchstbesetzung zwischen Haltingen und Kandern lag bei 11 Fahrgästen. Teils endet der Verkehr bereits kurz nach 17 Uhr, aber auch frühmorgens um 5 Uhr war nichts los.

Berichtet wurde, dass die Bürgermeister(in) von Rümmingen und Binzen den Bus der Schiene vorziehen würden, vielleicht auch deshalb, weil es viele Bahnübergänge gibt, die im Falle einer Reaktivierung der Kandertalbahn mit einem Fahrplan im 30-Minuten-Takt oder mindestens im 1h-Takt zu oft zu wären oder Bahnübergangsschließungen mit der Folge von Umwegfahrten für Autos erfordern würden.

Eine klare Tendenz der Anwesenden war, dass die Streckenführung unbedingt nach Basel gehen sollte und nicht, wie auch diskutiert, nach Lörrach. Hintergrund ist, dass es nach Basel an die 1.600 Berufspendler gibt (ins Wiesental sind es nicht wesentlich weniger), dass aber vor allem das Parken in Basel so teuer wäre, dass eine attraktive Alternative mit hoher Wahrscheinlichkeit gut angenommen würde. Teils müssen wohl Parkgebühren von bis zu 200 CHF pro Monat in Basel bezahlt werden. Wenn eine reaktivierte Kandertalbahn direkt bis Basel SBB fahren würde, am besten alle halbe Stunde, dann würden mit Sicherheit mindestens 25% der Autofahrer auf die Bahn umsteigen, was 400 Pendler oder 800 Fahrten alleine von und nach Basel pro Tag wären. Gegen den heute verkehrenden Bus spreche vor allem dessen Unpünktlichkeit und dessen deutlich längere Fahrzeit, u.a. auch begründet im Stau an der Grenze Weil/Otterbach. Kritisiert wurde weiter, dass das eingesetzte Personal sich teilweise nicht mit den Fahrscheindruckern auskennt.

Interessant ist auch, dass es von dritter Seite Vorschläge gibt, die Kandertalbahn als Straßenbahn zu betreiben. Von Basel bis Weil am Rhein Bahnhof gibt es ja schon eine grenzüberschreitende Straßenbahnlinie, die sich über Kandern - Badenweiler bis Staufen verlängern ließe und nebenbei die von der SWEG stillgelegte Bahnlinie Staufen-Sulzburg und Müllheim - Badenweiler wieder in Betrieb bringen könnte. Die Argumentation, dass die vielen Halte und die kurvige Streckenführung im Kandertal keine hohen Geschwindigkeiten zulassen würde und daher eine S-Bahn im Vergleich zu einer Straßenbahn gar nicht viel schneller sein könne, ist zumindest nicht ganz von der Hand zu weisen.

Unter den Gästen, die sich mit Fahrplänen für die Region Kandertal/Markgräflerland befassen, befinden sich neben täglichen Nutzern der Busse auch im Verkehr Beschäftigte, z.B. ein Lokführer, der täglich mit Güterzügen zwischen Basel und Chiasso oder Domodossola, also auf der Gotthard und Lötschberg-Simplon-Route, unterwegs ist. Das Fahren durch die langen Tunnels empfand er als eintönig, aber viel entspannender als früher. Einen Zug mit 1.500 t Last über die Gebirgsstrecken zu fahren, sei schon anspruchsvoller gewesen als heute, wo er den höchsten Punkt quasi in Frutigen im (anderen) Kandertal erreichen würde. Diskutiert wurde auch über den Brückeneinsturz im Sommer in Auggen und mögliche Reaktionen eines Lokführers, wenn er noch Zeit dazu hätte, vom Führerstand nach hinten zu fliehen, am besten auf den anderen Führerstand. Dort sei die Überlebenschance am größten.

Viele Grüße vom Vielfahrer

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Re: Ende des Dornröschenschlafs?

Beitrag von Vielfahrer » So 27. Sep 2020, 13:42

Hallo,

die Badische Zeitung berichtet über den aktuellen Stand in Sachen Reaktivierung Breisach - Colmar. Interessant, dass auf dieser Linie mit bis zu 5.800 täglichen Fahrgästen gerechnet wird. Die heute verkehrende Buslinie kommt nicht einmal auf 1/10 dieses Werts. Für die Verbindung von Schwarzwald und Vogesen wäre die direkte Bahnverbindung zwischen Freiburg und Colmar ja wirklich ein riesiger Gewinn.

Viele Grüße vom Vielfahrer

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