Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Alles zur Strecke Ulm - Aalen kann hier rein.
Eine Überschneidung mit der Donautalbahn ist möglich.
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Christian
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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Christian » Mi 12. Jun 2019, 12:15

Dann mal ein kurzes Feedback zum 09. und 10.06.:

Der Betriebsstart verlief bei uns ohne weiter Vorkommnisse. Der zweite Zug von Ulm nach Aalen startet zwar mit 7+ (da wollte Funk und Ebula nicht so wie ich) was am Sonntag aber der am stärksten Verspätete Zug blieb.

Am Montagmittag muss kurzzeitig das Stw in Ulm abgeworfen sein, aber da war ich dann schon wieder auf dem Heinweg.

Kurz gesagt, bei uns klappte der Betriebsstart reibungslos.

Mal sehen bis wann die Lint ihre ersten großen Macken bekommen *lachen*

Grüße,
Christian der vom 17.06. bis 20.06. in Ulm ist.
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Karl Müller
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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Karl Müller » Mi 12. Jun 2019, 19:28

Glückwunsch zum gelungenen Betriebsstart!
Aber, auch sonst war nichts negatives über die Hzl zu lesen.
Prima, - keine News are good news!
Oli

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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Schotterpilot » Do 13. Jun 2019, 15:11

Christian hat geschrieben:
Mi 12. Jun 2019, 12:15
Mal sehen bis wann die Lint ihre ersten großen Macken bekommen *lachen*
Ich bin auch mal gespannt.

Ein selten dämliches Feature ist ja schon eingebaut: Der standardmässig auszufahrende Schiebetritt.
Vergisst man den an ungeeigneten Bahnsteigen abzuwählen, bleibt die Tür zu, bis der Tf wachgepiept wird mit einem Wust an Fehlermeldungen. Dann Türfreigabe zurücknehmen, Schiebetritt abwählen, Türen wieder freigeben. Klaut wertvolle Sekunden.
Jetzt in den Ferien geht's ja noch, aber wart mal, bis die Schulkinderhorden am Bstg stehen und gegen die Tür poltern...

Wer konstruiert so einen Quatsch?!? Wieso hat man nicht die umgekehrte Funktion (= Schiebetritt nur nach Anforderung) wie beim 650er genommen?

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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Bahner » Do 13. Jun 2019, 20:08

Schotterpilot hat geschrieben:
Do 13. Jun 2019, 15:11
Christian hat geschrieben:
Mi 12. Jun 2019, 12:15
Mal sehen bis wann die Lint ihre ersten großen Macken bekommen *lachen*
Ich bin auch mal gespannt.

Ein selten dämliches Feature ist ja schon eingebaut: Der standardmässig auszufahrende Schiebetritt.
Vergisst man den an ungeeigneten Bahnsteigen abzuwählen, bleibt die Tür zu, bis der Tf wachgepiept wird mit einem Wust an Fehlermeldungen. Dann Türfreigabe zurücknehmen, Schiebetritt abwählen, Türen wieder freigeben. Klaut wertvolle Sekunden.
Jetzt in den Ferien geht's ja noch, aber wart mal, bis die Schulkinderhorden am Bstg stehen und gegen die Tür poltern...

Wer konstruiert so einen Quatsch?!? Wieso hat man nicht die umgekehrte Funktion (= Schiebetritt nur nach Anforderung) wie beim 650er genommen?
Aus Sicherheitsgründen.
Einmal vergessen das Schiebebrett auszufahren und schon ist es passiert.

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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Schotterpilot » Fr 14. Jun 2019, 14:32

Bahner hat geschrieben:
Do 13. Jun 2019, 20:08
Aus Sicherheitsgründen.
Einmal vergessen das Schiebebrett auszufahren und schon ist es passiert.
Ist WAS passiert? Dem Tf mal wieder eine Schuld in die Schuhe geschoben worden?!

Find's immer wieder bemerkenswert, dass auf besagter Strecke auch die guten alten 611er und 612er zum Einsatz kommen, und zwar völlig ohne Schiebetritt.
Klar, nach den heutigen Massstäben nicht wirklich barrierefrei, aber damit passieren sicherlich auch nicht mehr Unfälle als bei vergessenen Schiebetritten. Weil die Leute es gewohnt sind*, einfach beim Ein-/Aussteigen aufzupassen.

* Oder gewohnt waren - die guten alten Silberlinge hatten auch keine Schiebetritte und gelten dennoch nicht als Mordwerkzeuge.

Aber das ist ja heutzutage zuviel verlangt. Wichtiger ist natürlich das WLAN im Zug, damit man sein Netflix nahtlos von X nach Y, incl. beim Ein- und Aussteigen, glotzen kann...

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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Sascha » Fr 14. Jun 2019, 17:13

Schotterpilot hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 14:32
Aber das ist ja heutzutage zuviel verlangt. Wichtiger ist natürlich das WLAN im Zug, damit man sein Netflix nahtlos von X nach Y, incl. beim Ein- und Aussteigen, glotzen kann...
Hallo,

also in den RS1 der SWEG in der Ortenau wärst du schon nach ein paar Minuten wieder WLAN-Los, weil die Tagesrate bei 50 MB liegt. Ich hab mal aus Spaß ein Youtube-Video von unserem Mitglied GILLES Lenard angeschaut, Ich kam mit den 50 MB nur von Haslach bis kurz vor Biberach, dann war das Datenvolumen aufgebraucht.

Das WLAn ist gut, wenn man Im DB-Navigator seine Verbindungen überprüft, in die Eisenbahnforen schaut oder über WhatsApp was "schreibt!". Aber Videos und Musik verschicken bzw. geschickt zu bekommen (egal ob WhatsApp, Youtube, Netflix, SKyGo, usw.) kann man voll vergessen, da ist das Datenvolumen schnell dahingeschmolzen.

Außerdem gibt es immer noch blinde Flecken, einer ist zwischen Alpirsbach und Loßburg, sowie zwischen Gengenbach und Biberach einmal bei Schwaibach und dann nochmal bei Fröschbach.

Das ist, um genau zusagen, nur in der Ortenau S-Bahn auf der Kinzigtgalstrecke (Freudenstadt-(Hornberg-)Hausach-Offenburg). Schon im Rheintal ab Offenburg Richtung Appenweier versagt oft die Verbindung.

Gruß

Sascha *hallo1*
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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Bahner » Fr 14. Jun 2019, 21:38

Schotterpilot hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 14:32
Bahner hat geschrieben:
Do 13. Jun 2019, 20:08
Aus Sicherheitsgründen.
Einmal vergessen das Schiebebrett auszufahren und schon ist es passiert.
Ist WAS passiert? Dem Tf mal wieder eine Schuld in die Schuhe geschoben worden?!

Find's immer wieder bemerkenswert, dass auf besagter Strecke auch die guten alten 611er und 612er zum Einsatz kommen, und zwar völlig ohne Schiebetritt.
Klar, nach den heutigen Massstäben nicht wirklich barrierefrei, aber damit passieren sicherlich auch nicht mehr Unfälle als bei vergessenen Schiebetritten. Weil die Leute es gewohnt sind*, einfach beim Ein-/Aussteigen aufzupassen.

* Oder gewohnt waren - die guten alten Silberlinge hatten auch keine Schiebetritte und gelten dennoch nicht als Mordwerkzeuge.

Aber das ist ja heutzutage zuviel verlangt. Wichtiger ist natürlich das WLAN im Zug, damit man sein Netflix nahtlos von X nach Y, incl. beim Ein- und Aussteigen, glotzen kann...
Warum denn so aggressiv?
Was soll die "früher ging's auch" Mentalität.

Früher gab es auch keine Gurtpflicht.
Die Sicherheitsmaßnahmen werden überall verschärft.
Oftmals mag es Blödsinnig erscheinen, ich bin dennoch froh, dass wir in Deutschland über hohe Sicherheitsstandarts verfügen.

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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Schotterpilot » Sa 15. Jun 2019, 02:23

Bahner hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 21:38
Was soll die "früher ging's auch" Mentalität.
Was soll der Zwang, jeden modernen Hype umsetzen zu müssen?
Bahner hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 21:38
Früher gab es auch keine Gurtpflicht.
Äpfel mit Birnen verglichen.
Bahner hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 21:38
Die Sicherheitsmaßnahmen werden überall verschärft.
Oftmals mag es Blödsinnig erscheinen, ich bin dennoch froh, dass wir in Deutschland über hohe Sicherheitsstandarts verfügen.
Dann scheinst Du wohl zu den Menschen zu gehören, die überall einen Warnhinweis benötigen.

Um beim Thema Schiebetritt zu bleiben: Das ist kein Sicherheitsstandard, denn sonst müsste jedes Schienenfahrzeug zur Personenbeförderung damit ausgerüstet sein*.
Es ist gewissermassen ein Service für den Kunden. Soweit okay, dann sollte die Umsetzung aber anständig funktionieren ohne den Tf damit zu nerven.

* Man korrigiere mich, wenn z.B. infolge TSI die Dinger mittlerweile Vorschrift bei Neufahrzeugen seien.

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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Bahner » Sa 15. Jun 2019, 08:23

Schotterpilot hat geschrieben:
Sa 15. Jun 2019, 02:23

* Man korrigiere mich, wenn z.B. infolge TSI die Dinger mittlerweile Vorschrift bei Neufahrzeugen seien.
Darauf wird es hinauslaufen.

Ein vermiedener Unfall ist mehr Wert als 100 genervte TFs.

Übrigens so ganz Äpfel mit Birnen ist das nicht.
Die Argumente der Gegner waren die selben "Bisher ging's doch auch ohne" und viele waren /sind auch genervt vom ständigen anschnallen.

Denk einfach mal ein bisschen weiter.
Für mich ist das Thema hiermit beendet, Ade

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Re: Zur Übernahme auf der Brenz/Donautalbahn:

Beitrag von Saugkreisdrossel » Sa 15. Jun 2019, 13:52

Schotterpilot hat geschrieben:
Sa 15. Jun 2019, 02:23
Um beim Thema Schiebetritt zu bleiben: Das ist kein Sicherheitsstandard, denn sonst müsste jedes Schienenfahrzeug zur Personenbeförderung damit ausgerüstet sein*.
Es ist gewissermassen ein Service für den Kunden. Soweit okay, dann sollte die Umsetzung aber anständig funktionieren ohne den Tf damit zu nerven.

* Man korrigiere mich, wenn z.B. infolge TSI die Dinger mittlerweile Vorschrift bei Neufahrzeugen seien.
Also mir ist jetzt aus dem Kopf nur ein neues Fahrzeug ohne Schiebetritt bekannt (BR 430 für Frankfurt), dort wurde aber anscheinend nachgewiesen, dass im gesamten Netz ein bestimmtes Spaltmaß nicht überschritten wird.
Ich brauche die Dinger auch nicht, aber wenn der Besteller sie will dann werden sie halt wo möglich ausgefahren. Allerdings muss das dann auch bei den Fahrzeiten berücksichtigt werden, und hier hapert es nach meinem Eindruck.

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