Freiburg - Ulm in 3 Stunden 10 Minuten ab Dezember
Verfasst: Di 8. Okt 2013, 07:43
Im neuen Fahrplan ab Dezember 2013 findet sich wieder eine umsteigefreie Zugverbindung von Freiburg nach Ulm. Die Fahrzeit beträgt nicht 4 Stunden und ein paar Minuten wie heute, sondern "nur" noch 3:10 Minuten. Die Abfahrtszeit in Freiburg Hbf ist um 6:43 Uhr, die Ankunft in Ulm um 9:53 Uhr. Bedient werden 8 Zwischenhalte. Wer allerdings meint, dass dieser Zug durchs Höllental wie die Fernbuslinie Freiburg - München führt, der täuscht sich. Es handelt sich mit IC 2265/64 um eine Remineszenz an den früheren Baden-Kurier Basel - München. Mit 4:32 h ist der IC praktisch genauso schnell wie die alle zwei Stunden verkehrenden Fernbusse zwischen Freiburg und München. Würde dieser IC nicht in Lahr vom ICE überholt (5 Minuten Standzeit), so wäre er im pünktlichen Fall ab Freiburg sogar schneller als die Fernbuslinie. Bedient werden auch Offenburg, Baden-Baden, Karlsruhe, Bruchsal, Stuttgart, Plochingen, Göppingen, Ulm, Augsburg, M-Pasing bzw auch Müllheim(Baden) und Bad Krozingen. Die Rückfahrt in München startet um 16:48 Uhr, Ulm um 18:04 Uhr, Freiburg wird um 21:00 Uhr erreicht und ist damit eine gute Viertelstunde schneller als der Fernbus.
Die weiträumigen Verkehrsbeziehungen werden dadurch schneller via Karlsruhe gefahren (und das noch ohne NBS Stuttgart - Ulm, die ja mittelfristig nochmals ca. 30 Minuten an Fahrzeitverkürzung bringen wird und ohne den weiteren Ausbau im Rheintal). Die These in der Region entlang der Donautalbahn, auf weitere Ausbaumaßnahmen und die Streichung von Halten für Neigetechnikzüge zu verzichten und stattdessen für eine bessere Bedienung von Stationen wie Ertingen (bei Riedlingen) oder Mühlheim (Donau) zu setzen und die Donaubahn gut mit der Schwarzwaldbahn in Immendingen zu verbinden (30er-Knoten), bestätigt sich durch den Baden-Kurier. Der Zug war in früheren Jahren eigentlich immer eine sehr gute Verbindung aus dem Oberrheintal in Richtung Ulm - Augsburg - München und wird es - den Fernbussen zum Trotz - sicherlich auch wieder werden.
Ob sich das mit den Fernbussen längerfristig so halten lassen wird, erscheint mir ohnehin fraglich. Gerade habe ich in einer Zeitungsmeldung gelesen, dass ein Betreiber seine Fernbuslinie Stuttgart - München nunmehr einstellt. Vermutlich kommt er gegen das gute Angebot im Stundentakt, ohne Vorreservierung usw. nicht an. Eigentlich ein gutes Zeichen, das "billig" alleine nicht zieht. Wer nämlich "billig" anbietet, zahlt für die Personale wohl auch kaum einen auskömmlichen Lohn.
Viele Grüße vom Vielfahrer
Die weiträumigen Verkehrsbeziehungen werden dadurch schneller via Karlsruhe gefahren (und das noch ohne NBS Stuttgart - Ulm, die ja mittelfristig nochmals ca. 30 Minuten an Fahrzeitverkürzung bringen wird und ohne den weiteren Ausbau im Rheintal). Die These in der Region entlang der Donautalbahn, auf weitere Ausbaumaßnahmen und die Streichung von Halten für Neigetechnikzüge zu verzichten und stattdessen für eine bessere Bedienung von Stationen wie Ertingen (bei Riedlingen) oder Mühlheim (Donau) zu setzen und die Donaubahn gut mit der Schwarzwaldbahn in Immendingen zu verbinden (30er-Knoten), bestätigt sich durch den Baden-Kurier. Der Zug war in früheren Jahren eigentlich immer eine sehr gute Verbindung aus dem Oberrheintal in Richtung Ulm - Augsburg - München und wird es - den Fernbussen zum Trotz - sicherlich auch wieder werden.
Ob sich das mit den Fernbussen längerfristig so halten lassen wird, erscheint mir ohnehin fraglich. Gerade habe ich in einer Zeitungsmeldung gelesen, dass ein Betreiber seine Fernbuslinie Stuttgart - München nunmehr einstellt. Vermutlich kommt er gegen das gute Angebot im Stundentakt, ohne Vorreservierung usw. nicht an. Eigentlich ein gutes Zeichen, das "billig" alleine nicht zieht. Wer nämlich "billig" anbietet, zahlt für die Personale wohl auch kaum einen auskömmlichen Lohn.
Viele Grüße vom Vielfahrer