Von Schorndorf bis Schwandorf [m50B]
Verfasst: So 26. Aug 2012, 00:42
Hallo,
nachdem ich ein bissl zum Bearbeiten gekommen bin, gibt es einen nächsten Schub an Bildern, hauptsächlich von vergangener Woche:

Nach dem Hocketsewochenende stand am Montag schon wieder eine Vereinsaktion an. Nach entsprechender Vormeldung in einem anderen Forum und Hochrechnung meinerseits konnte kurz zuvor noch der Locon-Containerzug am höchsten Punkt der Brenzbahn, der europäischen Wasserscheide am Seegartenhof zwischen dem im Hintergrund mit der Zeiss-Konzernzentrale erkennbaren Oberkochen und Königsbronn abgelichtet werden. 203 559 ist seit gut einem Jahr quasi die Stammlok für den Zug und müht sich hier mit etwa 70 km/h die letzten Meter bis zum Brechpunkt empor, auch wenn es nicht so steil ist.

Mit unserem T3 ging es dann von Oberkochen aus nach Schorndorf, wo derzeit die Remsbrücke der Wieslauftalbahn saniert wird. Zum alten Eisen gehören dabei nach gut 100 Jahren auch die alten Abdeckungsbleche für den Fußweg, die in dieser Form schon seit Jahrzehnten nicht mehr hergestellt werden. Dafür können wir sie für die denkmalgerechte Aufarbeitung unserer Lok 11 gebrauchen, die genau solche Bleche auf dem Umlauf hat, die aber vom Zustand her nicht mehr zu gebrauchen sind.

Fertig verladen gönnt sich Gerald erst mal nen Schluck.

Ein kurzer Blick in die Einhausung, wo man gerade noch am Sandstrahlen war.

Absaugeanlage auf Flachwagen.


Am Abend nach dem Abladen haben wir den T3 dann mal noch an sein künftiges Haupteinsatzgebiet, die Streckenverlängerung geführt und uns den Stand der Bauarbeiten an der Egaubrücke in Iggenhausen angeschaut.


Ein Blick vom Bagger aus Richtung See.

Am nächsten Vormittag wartete ich bei Sontheim auf den Containerzug nach Giengen - allerdings umsonst. Somit kamen lediglich zwei RS1-Pärchen auf den Chip.
Auf der Suche nach ein paar Fotostellen bin ich an die Strecke zwischen Ulm und Günzburg gefahren, aber fündig wurde ich nicht. Unterwegs schaute ich mal in Günzburg am Bahnhof vorbei:



Das Parkhaus und der Bus zum Legoland.

ICE 1091 durcheilt den Bahnhof gen München.
Mangels brauchbarer Alternativen bin ich dann in Richtung Südbahn, wo ich aber auch nix fand und schließlich den IC 119 in Laupheim West abwartete:

Da sonst nix zu erwarten war, hab ich mich mal fotografisch um die Stichstrecke zum Stadtbahnhof gekümmert - wenn man schon mal da ist und weil man´s sonst ja nie tut.

Ein Bus der Firma Bottenschein am Busbahnhof am Stadtbahnhof.

Das Straßenschild zum bekannten Kreisel vor dem Stadtbahnhof.

Der Zug aus Langenau trifft als erstes ein.

Kurz vor der vollen Stunde treffen sich zwei Züge der RB-Linie Langenau - Ulm - Laupheim Stadt - Biberach Süd in einem Bahnhof, der mit seiner einen Weiche genau der Definition "Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, in der Züge beginnen, enden, kreuzen, überholen und wenden können" entspricht :Frol:

650 121 verlässt den Stadtbahnhof wieder durch den Kreisel und mit grüßendem Tf.

Der Triebwagen fast eine Stunde später wieder auf dem Weg nach Langenau und auf der noch recht neuen Südkurve.

Eine lange Gerade führt vom Westbahnhof in Richtung Stadt, die einen gerade zur Verwendung des Teles zwingt. 650 121 wieder auf dem Rückweg.

Mit normaler Brennweite wurde der vmtl. ex Hofer 628 555 auf dem Weg nach Biberach kurz vor der Weiche zur Südkurve abgelichtet.
Nachdem ich vorher schon mal mit einem Bekannten telefoniert hatte und so immerhin wusste, das später noch die Ummendorfer Übergabe fahren sollte, fiel mir ein, dass es ja noch einen Bekannten in Laupheim gab. Der wurde spontan angerufen und auf ein Eisessen festgelegt, was bei ihm auch zufällig gut reinpasste. Nach einer Stippvisite im Anschluss bei ihm Zuhause ging´s ans Risskieswerk, auch wenn das seit ein paar Jahren außer Betrieb ist. Etwas später als im Plan kam dann 294 744 mit vier Eaos am Haken daher:


Dass die Südbahn zu Bundesbahnzeiten die längste gerade Strecke (abgesehen von ein paar geraden Gleisverziehungen wie in Laupheim West) ist, merkt man dort gut. Im Anschluss wurde Harry wieder ein Stückchen gen Laupheim gebracht, bevor ich mich auf den Weg zur Brenzbahn machte, um den abendlichen 56209 noch bei Langenau abzulichten.

Volle Sonne wollten uns die Wolken nicht gönnen und so wanderte 218 009 mit ihren Containern nur fahl beschienen auf vier verschiedene Kamerachips der anwesenden Fuzzies.

Am nächsten Tag stand wie jedes Jahr das Kinderferienprogramm der Stadt Neresheim bei der Schättere an. Hier ist der Triebwagenzug mit den jungen Neresheimern an der Sägmühle angekommen, gleich geht es per Pedes an den Härtsfeldsee.

Gut 90 Kinder durften dabei auch einmal ein Stück auf der künftigen Trasse laufen, genauer gesagt bis zur Baustelle an der Egaubrücke, wo es dann vom Damm runter auf den Acker ging.

Währenddessen war gerade noch der Beton in der Schalung des zweiten Widerlagers am Aushärten.

Auf dem weiteren Weg zum See war noch ein guter Blick auf den Damm zwischen den abgeernteten Feldern möglich.

Der Härtsfeldsee war bei diesen warmen Temperaturen gut besucht, auch wenn die Wasserqualität mangels ausgetrockneter Egau und damit mangelnden Zuflusses nicht die beste gewesen sein dürfte. Wer etwa in Bildmitte die weiße Tafel strahlen sieht, kann sehen, wo später einmal der Bahnhof Katzenstein liegen wird, den hoffentlich in etwa zwei Jahren der Eröffnungszug erreichen wird. Der Bahnhof liegt aber hinter dem Damm des künstlichen Sees, neu ist auch der Spielplatz, von dem aus das Foto entstand ebenso wie der kleine Strand.

Nachdem sich die Kinder etwas augetobt hatten durfte jedes eins oder mehrere Würstchen grillen.
Ich bin dann mit dem Transporter zurück zur Sägmühle, wo es dann eine Weile dauerte, bis die schon etwas vom Fußmarsch ermattete Kinderschar eintraf, wovon aber auch nichts mehr zu merken war, als es wieder in den Zug ging:


Bis zur Abfahrt dauerte es noch einen Moment, schließlich muss auch noch umgesetzt werden.

Nach einem Bild der Ausfahrt hatte ich den Zug bis zur Steinmühle wieder eingeholt und konnte so hinter dem Bahnübergang mal noch ein Bild an einer Stelle machen, die mir bislang noch fehlte.
Donnerstag war dann mal wetterbedingt Fotopause, Freitag versuchte ich mich am Talblick bei Oberkochen, konnte jedoch auch nach einer Stunde Sucherei keine Stelle im Wald bei Oberkochen mit Talblick finden. Der Locon kam mir dann bei der Fahrt nach Aalen entgegen, dort war auch nix besonderes zu sehen, so dass ich mich wieder nach Oberkochen auf den Weg machte, wo ich genau passend eintraf, um mit den Kollegen wieder nach Schorndorf zu fahren, um noch den zweiten Teil der Platten zu holen. Danach ging es noch in einen Biergarten und auf meine Anregung noch kurz zum Wiesel, wenn man schon mal da ist. Wegen der Brückenbaustelle ist Ersatzverkehr zwischen Haubersbronn und Schorndorf, für den SEV-Bus wurde sogar kurzerhand ein zusätzlicher Bü in Haubersbronn geschaffen:

Andrea Berg liegt seitlich auf dem Bus - naja, ich kann mir da schönere (jüngere) Damen vorstellen :Frol:

Der "Wiesel" kommt von Rudersberg her.


Wieder bei der Abfahrt in Richtung Rudersberg, auch wenn der Zugzielanzeiger etwas anderes verkündet.

Samstag waren Arbeiten an Lok 11 angesagt, nach einer Runde Nieten wurde zusammen mit Florian an Winkeln für den Wasserkasten gearbeitet.

Die neuen Bleche wurden sogar verarbeitet, wegen der alten Befestigungslöcher musste teilweise in der Mitte herumgeflext werden. Links steht noch der Drucklufthammer vom Nieten.

Am Ende des Tages konnte man doch wieder ein Stückchen mehr Lok erkennen.

Auch Packwagen 153 war revisionsbedürftig, die Wetterseite brauchte ein paar neue Bretter.

Imprägnieren kommt vor dem Montieren.

Am Abend nochmals eine Fahrt zur Egaubrücke, nun sind die Widerlager fast fertig.

Die Behelfskonstruktion der Vorfluterbrücke.
Sonntagmorgen ging es dann mit RE, IC und ICE nach Passau zur Ilztalbahn. Nachdem ich schon beim letzten Sonderfall Oberpfalzbahnshuttles dort war, gab´s diesmal Shuttles von Agilis, die ich als Ausbildungsfahrzeug hatte. Die Kisten mit Iveco-Motoren scheinen nicht so den "Wumms" bei der Beschleuinigung wie die alte Ausführung mit MAN-Motoren zu haben, es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis nach dem Nach-vorne-schmeißen des Fahrbremshebels sich mal etwas beschleunigungsmäßig tut. Reinhard, kannst du das für die Seehäsle-Tw bestätigen? Äußerst angenehm ist allerdings ansonsten der Tempomat und die gegenüber den mehr als 10 Jahre älteren Kisten von der Regentalbahn Ausstattung mit Displays zur Anzeige aller möglichen Dinge zu Motor, Klima und co.

Beim Halt auf der Talfahrt in Waldkirchen bin mal kurz für ein Bild aus dem Führerstand. Bei dem strahlend blauen Himmel wäre die Alternative auch ein kühles Bad in der Ilz oder aber Fotografieren an der Strecke (oder beides) gewesen, aber irgendwann soll´s mit dem Schein ja auch was werden...

In Passau dann wieder die Begegnung mit dem ICE nach Frankfurt.

Nach der Ankunft mit dem letzten Zug konnte noch ein Nachtbildle am Hausbahnsteig entstehen. Danach ging es mit meinem Gastgeber noch zu anderen Vereinsmitgliedern, die sehr attraktiv in der Altstadt direkt am Inn wohnten und wo wir beinahe noch bis Mitternacht verweilten und uns über die Zukunft der Ilztalbahn unterhielten.
Nach einer geruhsamen Nacht ging es am nächsten Morgen dann von Passau aus im ICE bis Regensburg, von wo aus ich dann sehr bequem im Abteilwagen des Alex nach Prag reiste. Während des Richtungswechsels in Schwandorf war dann auch noch ein Bild meines Zuges möglich, womit ich diesen Bilderbogen auch beenden möchte, da der Bilderberg aus Prag und Pardubice besser in einen eigenen Beitrag passt und sowieso erst noch bearbeitet werden muss:

Grüße, Hannes
nachdem ich ein bissl zum Bearbeiten gekommen bin, gibt es einen nächsten Schub an Bildern, hauptsächlich von vergangener Woche:

Nach dem Hocketsewochenende stand am Montag schon wieder eine Vereinsaktion an. Nach entsprechender Vormeldung in einem anderen Forum und Hochrechnung meinerseits konnte kurz zuvor noch der Locon-Containerzug am höchsten Punkt der Brenzbahn, der europäischen Wasserscheide am Seegartenhof zwischen dem im Hintergrund mit der Zeiss-Konzernzentrale erkennbaren Oberkochen und Königsbronn abgelichtet werden. 203 559 ist seit gut einem Jahr quasi die Stammlok für den Zug und müht sich hier mit etwa 70 km/h die letzten Meter bis zum Brechpunkt empor, auch wenn es nicht so steil ist.

Mit unserem T3 ging es dann von Oberkochen aus nach Schorndorf, wo derzeit die Remsbrücke der Wieslauftalbahn saniert wird. Zum alten Eisen gehören dabei nach gut 100 Jahren auch die alten Abdeckungsbleche für den Fußweg, die in dieser Form schon seit Jahrzehnten nicht mehr hergestellt werden. Dafür können wir sie für die denkmalgerechte Aufarbeitung unserer Lok 11 gebrauchen, die genau solche Bleche auf dem Umlauf hat, die aber vom Zustand her nicht mehr zu gebrauchen sind.

Fertig verladen gönnt sich Gerald erst mal nen Schluck.

Ein kurzer Blick in die Einhausung, wo man gerade noch am Sandstrahlen war.

Absaugeanlage auf Flachwagen.


Am Abend nach dem Abladen haben wir den T3 dann mal noch an sein künftiges Haupteinsatzgebiet, die Streckenverlängerung geführt und uns den Stand der Bauarbeiten an der Egaubrücke in Iggenhausen angeschaut.


Ein Blick vom Bagger aus Richtung See.

Am nächsten Vormittag wartete ich bei Sontheim auf den Containerzug nach Giengen - allerdings umsonst. Somit kamen lediglich zwei RS1-Pärchen auf den Chip.
Auf der Suche nach ein paar Fotostellen bin ich an die Strecke zwischen Ulm und Günzburg gefahren, aber fündig wurde ich nicht. Unterwegs schaute ich mal in Günzburg am Bahnhof vorbei:



Das Parkhaus und der Bus zum Legoland.

ICE 1091 durcheilt den Bahnhof gen München.
Mangels brauchbarer Alternativen bin ich dann in Richtung Südbahn, wo ich aber auch nix fand und schließlich den IC 119 in Laupheim West abwartete:

Da sonst nix zu erwarten war, hab ich mich mal fotografisch um die Stichstrecke zum Stadtbahnhof gekümmert - wenn man schon mal da ist und weil man´s sonst ja nie tut.

Ein Bus der Firma Bottenschein am Busbahnhof am Stadtbahnhof.

Das Straßenschild zum bekannten Kreisel vor dem Stadtbahnhof.

Der Zug aus Langenau trifft als erstes ein.

Kurz vor der vollen Stunde treffen sich zwei Züge der RB-Linie Langenau - Ulm - Laupheim Stadt - Biberach Süd in einem Bahnhof, der mit seiner einen Weiche genau der Definition "Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, in der Züge beginnen, enden, kreuzen, überholen und wenden können" entspricht :Frol:

650 121 verlässt den Stadtbahnhof wieder durch den Kreisel und mit grüßendem Tf.

Der Triebwagen fast eine Stunde später wieder auf dem Weg nach Langenau und auf der noch recht neuen Südkurve.

Eine lange Gerade führt vom Westbahnhof in Richtung Stadt, die einen gerade zur Verwendung des Teles zwingt. 650 121 wieder auf dem Rückweg.

Mit normaler Brennweite wurde der vmtl. ex Hofer 628 555 auf dem Weg nach Biberach kurz vor der Weiche zur Südkurve abgelichtet.
Nachdem ich vorher schon mal mit einem Bekannten telefoniert hatte und so immerhin wusste, das später noch die Ummendorfer Übergabe fahren sollte, fiel mir ein, dass es ja noch einen Bekannten in Laupheim gab. Der wurde spontan angerufen und auf ein Eisessen festgelegt, was bei ihm auch zufällig gut reinpasste. Nach einer Stippvisite im Anschluss bei ihm Zuhause ging´s ans Risskieswerk, auch wenn das seit ein paar Jahren außer Betrieb ist. Etwas später als im Plan kam dann 294 744 mit vier Eaos am Haken daher:


Dass die Südbahn zu Bundesbahnzeiten die längste gerade Strecke (abgesehen von ein paar geraden Gleisverziehungen wie in Laupheim West) ist, merkt man dort gut. Im Anschluss wurde Harry wieder ein Stückchen gen Laupheim gebracht, bevor ich mich auf den Weg zur Brenzbahn machte, um den abendlichen 56209 noch bei Langenau abzulichten.

Volle Sonne wollten uns die Wolken nicht gönnen und so wanderte 218 009 mit ihren Containern nur fahl beschienen auf vier verschiedene Kamerachips der anwesenden Fuzzies.

Am nächsten Tag stand wie jedes Jahr das Kinderferienprogramm der Stadt Neresheim bei der Schättere an. Hier ist der Triebwagenzug mit den jungen Neresheimern an der Sägmühle angekommen, gleich geht es per Pedes an den Härtsfeldsee.

Gut 90 Kinder durften dabei auch einmal ein Stück auf der künftigen Trasse laufen, genauer gesagt bis zur Baustelle an der Egaubrücke, wo es dann vom Damm runter auf den Acker ging.

Währenddessen war gerade noch der Beton in der Schalung des zweiten Widerlagers am Aushärten.

Auf dem weiteren Weg zum See war noch ein guter Blick auf den Damm zwischen den abgeernteten Feldern möglich.

Der Härtsfeldsee war bei diesen warmen Temperaturen gut besucht, auch wenn die Wasserqualität mangels ausgetrockneter Egau und damit mangelnden Zuflusses nicht die beste gewesen sein dürfte. Wer etwa in Bildmitte die weiße Tafel strahlen sieht, kann sehen, wo später einmal der Bahnhof Katzenstein liegen wird, den hoffentlich in etwa zwei Jahren der Eröffnungszug erreichen wird. Der Bahnhof liegt aber hinter dem Damm des künstlichen Sees, neu ist auch der Spielplatz, von dem aus das Foto entstand ebenso wie der kleine Strand.

Nachdem sich die Kinder etwas augetobt hatten durfte jedes eins oder mehrere Würstchen grillen.
Ich bin dann mit dem Transporter zurück zur Sägmühle, wo es dann eine Weile dauerte, bis die schon etwas vom Fußmarsch ermattete Kinderschar eintraf, wovon aber auch nichts mehr zu merken war, als es wieder in den Zug ging:


Bis zur Abfahrt dauerte es noch einen Moment, schließlich muss auch noch umgesetzt werden.

Nach einem Bild der Ausfahrt hatte ich den Zug bis zur Steinmühle wieder eingeholt und konnte so hinter dem Bahnübergang mal noch ein Bild an einer Stelle machen, die mir bislang noch fehlte.
Donnerstag war dann mal wetterbedingt Fotopause, Freitag versuchte ich mich am Talblick bei Oberkochen, konnte jedoch auch nach einer Stunde Sucherei keine Stelle im Wald bei Oberkochen mit Talblick finden. Der Locon kam mir dann bei der Fahrt nach Aalen entgegen, dort war auch nix besonderes zu sehen, so dass ich mich wieder nach Oberkochen auf den Weg machte, wo ich genau passend eintraf, um mit den Kollegen wieder nach Schorndorf zu fahren, um noch den zweiten Teil der Platten zu holen. Danach ging es noch in einen Biergarten und auf meine Anregung noch kurz zum Wiesel, wenn man schon mal da ist. Wegen der Brückenbaustelle ist Ersatzverkehr zwischen Haubersbronn und Schorndorf, für den SEV-Bus wurde sogar kurzerhand ein zusätzlicher Bü in Haubersbronn geschaffen:

Andrea Berg liegt seitlich auf dem Bus - naja, ich kann mir da schönere (jüngere) Damen vorstellen :Frol:

Der "Wiesel" kommt von Rudersberg her.


Wieder bei der Abfahrt in Richtung Rudersberg, auch wenn der Zugzielanzeiger etwas anderes verkündet.

Samstag waren Arbeiten an Lok 11 angesagt, nach einer Runde Nieten wurde zusammen mit Florian an Winkeln für den Wasserkasten gearbeitet.

Die neuen Bleche wurden sogar verarbeitet, wegen der alten Befestigungslöcher musste teilweise in der Mitte herumgeflext werden. Links steht noch der Drucklufthammer vom Nieten.

Am Ende des Tages konnte man doch wieder ein Stückchen mehr Lok erkennen.

Auch Packwagen 153 war revisionsbedürftig, die Wetterseite brauchte ein paar neue Bretter.

Imprägnieren kommt vor dem Montieren.

Am Abend nochmals eine Fahrt zur Egaubrücke, nun sind die Widerlager fast fertig.

Die Behelfskonstruktion der Vorfluterbrücke.
Sonntagmorgen ging es dann mit RE, IC und ICE nach Passau zur Ilztalbahn. Nachdem ich schon beim letzten Sonderfall Oberpfalzbahnshuttles dort war, gab´s diesmal Shuttles von Agilis, die ich als Ausbildungsfahrzeug hatte. Die Kisten mit Iveco-Motoren scheinen nicht so den "Wumms" bei der Beschleuinigung wie die alte Ausführung mit MAN-Motoren zu haben, es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis nach dem Nach-vorne-schmeißen des Fahrbremshebels sich mal etwas beschleunigungsmäßig tut. Reinhard, kannst du das für die Seehäsle-Tw bestätigen? Äußerst angenehm ist allerdings ansonsten der Tempomat und die gegenüber den mehr als 10 Jahre älteren Kisten von der Regentalbahn Ausstattung mit Displays zur Anzeige aller möglichen Dinge zu Motor, Klima und co.

Beim Halt auf der Talfahrt in Waldkirchen bin mal kurz für ein Bild aus dem Führerstand. Bei dem strahlend blauen Himmel wäre die Alternative auch ein kühles Bad in der Ilz oder aber Fotografieren an der Strecke (oder beides) gewesen, aber irgendwann soll´s mit dem Schein ja auch was werden...

In Passau dann wieder die Begegnung mit dem ICE nach Frankfurt.

Nach der Ankunft mit dem letzten Zug konnte noch ein Nachtbildle am Hausbahnsteig entstehen. Danach ging es mit meinem Gastgeber noch zu anderen Vereinsmitgliedern, die sehr attraktiv in der Altstadt direkt am Inn wohnten und wo wir beinahe noch bis Mitternacht verweilten und uns über die Zukunft der Ilztalbahn unterhielten.
Nach einer geruhsamen Nacht ging es am nächsten Morgen dann von Passau aus im ICE bis Regensburg, von wo aus ich dann sehr bequem im Abteilwagen des Alex nach Prag reiste. Während des Richtungswechsels in Schwandorf war dann auch noch ein Bild meines Zuges möglich, womit ich diesen Bilderbogen auch beenden möchte, da der Bilderberg aus Prag und Pardubice besser in einen eigenen Beitrag passt und sowieso erst noch bearbeitet werden muss:

Grüße, Hannes