Sommer in der Stadt und im Erzgebirge [m40B]
Verfasst: Sa 14. Jul 2012, 11:19
Hallo,
trotz zahlreicher heftiger Gewitter in den letzten Tagen gab es auch einige sonnige Momente, die auch innerstädtisch gut ausgenutzt werden konnten, wenn sofort was kommt und man schnell auch wieder heim kann. Am letzten Samstag war 135-jähriges Streckenjubiläum im Sebnitztal, wozu es auch ein paar Verstärkerfahrten mit dem LVT-S der Städtebahn geben sollte. Diese fielen allerdings auf Grund eines Personalmangels nach einem PU aus, das Wetter wollte zudem auch nicht mitspielen. Am letzten Sonntag ging es zudem noch spontan mit Robin zu einer Runde durchs Erzgebirge zur "Aussichtsbahn" Annaberg-Buchholz Süd-Schwarzenberg, wo einer Garnitur Ferkeltaxis im Einsatz steht.

Während eines Gewitters im Sebnitztal kommt der planmäßige, aber an diesem Tag gut gefüllte Desiro der Städtebahn mit einem Freund an den Hebeln das Tal hinunter und wird gleich den schon wieder gut gefüllten Sebnitzbach queren, dessen Wassermassen die Bahnstrecke erst vor zwei Jahren auch an dieser Stelle zerstört hatte, wie auch der noch neue Fußgängersteg zeigt.

Im (ehemaligen) Bahnhof Goßdorf-Kohlmühle gab es eine Ausstellung, bei der auch der Unmut der Bevölkerung über die ewige Verzögerung beim Lückenschluss nach Tschechien zwischen Sebnitz und Dolni Poustevna zum Ausdruck kam, der der Strecke sicherlich das Überleben erleichtern würde (geplant sind durchgehende Züge der CD Rumburk-Sebnitz-Bad Schandau-Decin mit PESA LINK II-Triebwagen, die dann vermutlich auch den Elbe-Labe-Sprinter ersetzen würden bzw. ja eig. nur seine Strecke verlängern). Getan hat sich seit der Vereinbarung 2006 nur etwas auf tschechischer, jedoch höchstens negatives auf deutscher Seite wie der Einbau einer Betonbrücke für die Neustädter Strecke, deren Profil aber der Verbindung im Weg liegt, da bis kurz vor die Grenze beide Gleise parallel verlaufen. Der einzige Ostälbler dort war ich nicht, ein mir unbekannter Eisenbahnfreund aus dem Ostalbkreis war auch anwesend – die Welt ist klein.

Ausgelegt waren auch tschechische Pläne von 2000 (!) für den Lückenschluss, es geht hierbei gerade einmal um 600 Meter.


Wieder die Ankunft des Desiros auf dem Weg nach Pirna, zumind. bis Sebnitz noch gut gefüllt und mit Erzählungen rund um die Strecke bis Neustadt (Sachs).

Baustelle für die Citybahn in Chemnitz. Ein Museumsstück kommt auch zum Einsatz in Form dieses IFA W50.

Wohltuend hell ist es trotz trüben Wetters in der Halle nachdem die Verkleidung entfernt wurde und nur noch das Stahlgerippe steht.

Blick aus der Halle hinaus aufs Baufeld, im Hintergrund schwach erkennbar geht es dann mit einem 90°-Bogen nach links mit Anschluss an eine Straßenbahnneubaustrecke, die ich hier schon vor ein paar Monaten einmal gezeigt hatte. Der Schornstein des Heizkraftwerks Küchwald erhält derzeit wohl eine schön bunte Bemalung.

Die Straßenbahn bei der Wende vor der Baustelle. In ein paar Jahren soll die Citybahn dann hier durch die Halle fahren, ob mit Hybridtriebwagen, wie für manche Strecke geplant, ist derzeit aber ungewiss.

Ein 642er der Erzgebirgsbahn brachte uns nach Annaberg-Buchholz unterer Bahnhof, wo bereits die Ferkeltaxi-Garnitur der Aussichtsbahn wartete. Entlang der Zschopautalbahn gab es einige schöne Motive, die ich im Sommer wohl mal versuchen werde, abzuarbeiten, auch wenn dort nur Desiros fahren.

Ein zehnminütiger Zwischenhalt wurde in Schlettau eingelegt, wo ein kleines Bahnhofsfest stattfand. Die Gleisanlagen dort sind in einem guten Zustand und erst kürzlich stellenweise erneuert worden, auch wenn die Strecke keinen Regelverkehr aufzuweisen hat.

Die Sonne war uns ebenfalls gnädig, angesichts der dichten Bewölkung nicht selbstverständlich.

Auf dem bekannten Markersbacher Viadukt gab es einen Zwischenhalt und diese Modernisierungsvariante der Klappfenster ermöglichte auch eine vollständige Öffnung und damit dieses Bild.

Wenig später im Bahnhofs Markersbach mit Blick auf das wenige Minuten vorher befahrene Viadukt. Deutlich erkennbar die Steigung, mit der sich die Strecke schon im Bahnhof fortsetzt.

Nach der Ankunft im verestwisierten Bahnhof Schwarzenberg, der Fahrdienstleiter hockt allerdings weiterhin im im Hintergrund sichtbaren Stellwerk.

Der Busbahnhof befindet sich direkt am Bahnhof, die Investition in die Zielanzeiger damals war allerdings für die Katz, zumind. bei meiner Anwesenheit wussten dieses nur darauf hinzuweisen "Bitte Wagenschild beachten!".

In Zwickau sind die Anschlüsse bescheiden, immerhin ermöglichte das aber eine zwar mit dem Semesterticket offiziell nicht mögliche Fahrt mit der Vogtlandbahn nach Zwickau Zentrum. Hier wendet der Zug gerade an seinem Endbahnsteig und wird dann nach Tschechien zurückfahren.

Wieder zurück am Hbf verirren sich auch noch ein paar weitere Fahrgäste in den Zug.

Neuerdings fährt die RB 30 (wieder?) mit drei Wagen, hier bei der Ankunft am Zielbahnhof Zwickau, des wochenends allerdings nur aus Freiberg und nicht aus Dresden kommend.

Nach einem Wohnungsbesichtigungstermin fiel mir auf, dass es in der Stadt noch schön sonnig war. Entsprechend schnell daheim die Kamera geholt und noch etwas die Altstadt unsicher gemacht. Hier kommt gerade eine Tram von der Haltestelle Prager Straße und biegt in die Wallstraße ab.

Am Theaterplatz warf die Semperoper schon einen langen Schatten, aber es gab noch sonnige Flecke. Dank Umleitung kam hier auch mal ein 45m-Zug des Weges.

Auf der Augustusbrücke reicht die Sonne jetzt schon kaum mehr weit genug rum, aber dennoch musste mal ein Bild mit der Frauenkirche sein.

Anfang der Woche war der Venice-Simplon-Orient-Express in Dresden zu Gast. Mittwoch sollte es für die Fahrgäste weiter nach London gehen. Beim Warten auf die Abfahrt kam 363 631 mit einer Schlange (Brandenburger) Dostos und einer 143 vorbei.

110 489 war für ihren Anlass noch etwas aufgehübscht worden und verließ mit leichter Verspätung, dafür aber bei Sonne, Elbflorenz.

Im Anschluss wurden noch ein paar Bilder in der Altstadt angefertigt. Ein Tatra-Gespann ist als E3 am Georgplatz auf dem Weg nach Plauen.

Am Pirnaischen Platz biegt die Linie 12 für einen Schlenker über die Prager Straße ab.

Zentraler Drehpunkt des Straßenbahnverkehrs in Dresden ist für fast alle Linien der Postplatz. Auch die Buslinie 94 führt bis hierhin bzw. startet hier, wird das aber bei Umsetzung aller Maßnahmen von Stadtbahn2020 in ein paar Jahren nicht mehr tun. Im Vordergrund eine Panzerkette als Denkmal für den Aufstand des 17. Juni 1953.

Ein NGT6DD auf der Linie 1 nach Leutewitz lässt den Postplatz hinter sich.


Am nächsten Morgen fiel eine Übung aus, so dass ein Weg zum Makler noch für ein paar Bilder genutzt wurde. Die Linie 11 fährt planmäßig nicht über den Theaterplatz, macht sich aber mit ihren langen Fahrzeugen hier auch gut vor der Kulisse des Staatsschauspiels. Im Hintergrund die Baustelle des Zwingerforums, in letzter Zeit tut sich etwas in Sachen Stadtraumverdichtung.

Die Linie 4 fährt planmäßig vor der Kulisse der Semperoper vorbei, Bauarbeiten auf der Marienbrücke sorgen aber derzeit dafür, dass fünf Linien die Augustusbrücke nutzen und sich somit ein 2-Minuten-Takt ergibt. Bei dichter Bewölkung mit kleinen Sonnenlücken natürlich vorteilhaft.

Von etwas weiter hinten auf der Brühlschen Terrasse aus lässt sich auch noch das Yenidze ins Blickfeld bekommen.

Am Bahnhof Neustadt kam gerade passend eine Fahrschule vorbei, die die m.W. Im Regelverkehr nicht genutzte Strecke durch die Eisenbahnstraße befuhr.

Den umgeleiteten Saxonia wollte ich noch auf dem Außenbahnsteig 10 machen. Dabei fiel mein Blick auch auf den früheren Neustädter Güterbahnhof, der sich auf dem Gelände des Bahnhofs der ersten deutschen Fernbahn Leipzig-Dresden befand. Ob es sich bei dem Gebäude um das frühere erste Empfangsgebäude handelt, weiß ich nicht sicher.

182 025 mit dem Saxonia leider ohne Sonne.

Am Nachmittag ging´s zu einer weiteren Besichtigung durch die Innenstadt, für ein Bild am Postplatz war auch wieder Zeit.

Völlig überraschend kam noch am Abend ein Anruf vom Makler mit dem Zuschlag für die Wohnung. Das Wetter war meiner Laune gerecht und ermöglichte an der Marienbrücke noch ein paar sonnige Abendbilder wie hier mit Nahverkehr auf und über der Elbe.

Selbst die Güterzüge waren mir hold und so kam diese unbekannte 185 in ITL-Diensten mit dem Emons nach Hamburg-Waltershof vorbei.

Etwa drei Stunden vor Plan kam die Bautzener Übergabe mit einer unbekannten V90 daher und war an der Zugspitze schön gemischt.

Auf dem Heimweg wurde noch eine Straßenbahn auf der Augustusbrücke abgepasst, die aber angesichts des Geländers doch eher eine Luftkissenbahn wurde.
Grüße, Hannes
trotz zahlreicher heftiger Gewitter in den letzten Tagen gab es auch einige sonnige Momente, die auch innerstädtisch gut ausgenutzt werden konnten, wenn sofort was kommt und man schnell auch wieder heim kann. Am letzten Samstag war 135-jähriges Streckenjubiläum im Sebnitztal, wozu es auch ein paar Verstärkerfahrten mit dem LVT-S der Städtebahn geben sollte. Diese fielen allerdings auf Grund eines Personalmangels nach einem PU aus, das Wetter wollte zudem auch nicht mitspielen. Am letzten Sonntag ging es zudem noch spontan mit Robin zu einer Runde durchs Erzgebirge zur "Aussichtsbahn" Annaberg-Buchholz Süd-Schwarzenberg, wo einer Garnitur Ferkeltaxis im Einsatz steht.

Während eines Gewitters im Sebnitztal kommt der planmäßige, aber an diesem Tag gut gefüllte Desiro der Städtebahn mit einem Freund an den Hebeln das Tal hinunter und wird gleich den schon wieder gut gefüllten Sebnitzbach queren, dessen Wassermassen die Bahnstrecke erst vor zwei Jahren auch an dieser Stelle zerstört hatte, wie auch der noch neue Fußgängersteg zeigt.

Im (ehemaligen) Bahnhof Goßdorf-Kohlmühle gab es eine Ausstellung, bei der auch der Unmut der Bevölkerung über die ewige Verzögerung beim Lückenschluss nach Tschechien zwischen Sebnitz und Dolni Poustevna zum Ausdruck kam, der der Strecke sicherlich das Überleben erleichtern würde (geplant sind durchgehende Züge der CD Rumburk-Sebnitz-Bad Schandau-Decin mit PESA LINK II-Triebwagen, die dann vermutlich auch den Elbe-Labe-Sprinter ersetzen würden bzw. ja eig. nur seine Strecke verlängern). Getan hat sich seit der Vereinbarung 2006 nur etwas auf tschechischer, jedoch höchstens negatives auf deutscher Seite wie der Einbau einer Betonbrücke für die Neustädter Strecke, deren Profil aber der Verbindung im Weg liegt, da bis kurz vor die Grenze beide Gleise parallel verlaufen. Der einzige Ostälbler dort war ich nicht, ein mir unbekannter Eisenbahnfreund aus dem Ostalbkreis war auch anwesend – die Welt ist klein.

Ausgelegt waren auch tschechische Pläne von 2000 (!) für den Lückenschluss, es geht hierbei gerade einmal um 600 Meter.


Wieder die Ankunft des Desiros auf dem Weg nach Pirna, zumind. bis Sebnitz noch gut gefüllt und mit Erzählungen rund um die Strecke bis Neustadt (Sachs).

Baustelle für die Citybahn in Chemnitz. Ein Museumsstück kommt auch zum Einsatz in Form dieses IFA W50.

Wohltuend hell ist es trotz trüben Wetters in der Halle nachdem die Verkleidung entfernt wurde und nur noch das Stahlgerippe steht.

Blick aus der Halle hinaus aufs Baufeld, im Hintergrund schwach erkennbar geht es dann mit einem 90°-Bogen nach links mit Anschluss an eine Straßenbahnneubaustrecke, die ich hier schon vor ein paar Monaten einmal gezeigt hatte. Der Schornstein des Heizkraftwerks Küchwald erhält derzeit wohl eine schön bunte Bemalung.

Die Straßenbahn bei der Wende vor der Baustelle. In ein paar Jahren soll die Citybahn dann hier durch die Halle fahren, ob mit Hybridtriebwagen, wie für manche Strecke geplant, ist derzeit aber ungewiss.

Ein 642er der Erzgebirgsbahn brachte uns nach Annaberg-Buchholz unterer Bahnhof, wo bereits die Ferkeltaxi-Garnitur der Aussichtsbahn wartete. Entlang der Zschopautalbahn gab es einige schöne Motive, die ich im Sommer wohl mal versuchen werde, abzuarbeiten, auch wenn dort nur Desiros fahren.

Ein zehnminütiger Zwischenhalt wurde in Schlettau eingelegt, wo ein kleines Bahnhofsfest stattfand. Die Gleisanlagen dort sind in einem guten Zustand und erst kürzlich stellenweise erneuert worden, auch wenn die Strecke keinen Regelverkehr aufzuweisen hat.

Die Sonne war uns ebenfalls gnädig, angesichts der dichten Bewölkung nicht selbstverständlich.

Auf dem bekannten Markersbacher Viadukt gab es einen Zwischenhalt und diese Modernisierungsvariante der Klappfenster ermöglichte auch eine vollständige Öffnung und damit dieses Bild.

Wenig später im Bahnhofs Markersbach mit Blick auf das wenige Minuten vorher befahrene Viadukt. Deutlich erkennbar die Steigung, mit der sich die Strecke schon im Bahnhof fortsetzt.

Nach der Ankunft im verestwisierten Bahnhof Schwarzenberg, der Fahrdienstleiter hockt allerdings weiterhin im im Hintergrund sichtbaren Stellwerk.

Der Busbahnhof befindet sich direkt am Bahnhof, die Investition in die Zielanzeiger damals war allerdings für die Katz, zumind. bei meiner Anwesenheit wussten dieses nur darauf hinzuweisen "Bitte Wagenschild beachten!".

In Zwickau sind die Anschlüsse bescheiden, immerhin ermöglichte das aber eine zwar mit dem Semesterticket offiziell nicht mögliche Fahrt mit der Vogtlandbahn nach Zwickau Zentrum. Hier wendet der Zug gerade an seinem Endbahnsteig und wird dann nach Tschechien zurückfahren.

Wieder zurück am Hbf verirren sich auch noch ein paar weitere Fahrgäste in den Zug.

Neuerdings fährt die RB 30 (wieder?) mit drei Wagen, hier bei der Ankunft am Zielbahnhof Zwickau, des wochenends allerdings nur aus Freiberg und nicht aus Dresden kommend.

Nach einem Wohnungsbesichtigungstermin fiel mir auf, dass es in der Stadt noch schön sonnig war. Entsprechend schnell daheim die Kamera geholt und noch etwas die Altstadt unsicher gemacht. Hier kommt gerade eine Tram von der Haltestelle Prager Straße und biegt in die Wallstraße ab.

Am Theaterplatz warf die Semperoper schon einen langen Schatten, aber es gab noch sonnige Flecke. Dank Umleitung kam hier auch mal ein 45m-Zug des Weges.

Auf der Augustusbrücke reicht die Sonne jetzt schon kaum mehr weit genug rum, aber dennoch musste mal ein Bild mit der Frauenkirche sein.

Anfang der Woche war der Venice-Simplon-Orient-Express in Dresden zu Gast. Mittwoch sollte es für die Fahrgäste weiter nach London gehen. Beim Warten auf die Abfahrt kam 363 631 mit einer Schlange (Brandenburger) Dostos und einer 143 vorbei.

110 489 war für ihren Anlass noch etwas aufgehübscht worden und verließ mit leichter Verspätung, dafür aber bei Sonne, Elbflorenz.

Im Anschluss wurden noch ein paar Bilder in der Altstadt angefertigt. Ein Tatra-Gespann ist als E3 am Georgplatz auf dem Weg nach Plauen.

Am Pirnaischen Platz biegt die Linie 12 für einen Schlenker über die Prager Straße ab.

Zentraler Drehpunkt des Straßenbahnverkehrs in Dresden ist für fast alle Linien der Postplatz. Auch die Buslinie 94 führt bis hierhin bzw. startet hier, wird das aber bei Umsetzung aller Maßnahmen von Stadtbahn2020 in ein paar Jahren nicht mehr tun. Im Vordergrund eine Panzerkette als Denkmal für den Aufstand des 17. Juni 1953.

Ein NGT6DD auf der Linie 1 nach Leutewitz lässt den Postplatz hinter sich.


Am nächsten Morgen fiel eine Übung aus, so dass ein Weg zum Makler noch für ein paar Bilder genutzt wurde. Die Linie 11 fährt planmäßig nicht über den Theaterplatz, macht sich aber mit ihren langen Fahrzeugen hier auch gut vor der Kulisse des Staatsschauspiels. Im Hintergrund die Baustelle des Zwingerforums, in letzter Zeit tut sich etwas in Sachen Stadtraumverdichtung.

Die Linie 4 fährt planmäßig vor der Kulisse der Semperoper vorbei, Bauarbeiten auf der Marienbrücke sorgen aber derzeit dafür, dass fünf Linien die Augustusbrücke nutzen und sich somit ein 2-Minuten-Takt ergibt. Bei dichter Bewölkung mit kleinen Sonnenlücken natürlich vorteilhaft.

Von etwas weiter hinten auf der Brühlschen Terrasse aus lässt sich auch noch das Yenidze ins Blickfeld bekommen.

Am Bahnhof Neustadt kam gerade passend eine Fahrschule vorbei, die die m.W. Im Regelverkehr nicht genutzte Strecke durch die Eisenbahnstraße befuhr.

Den umgeleiteten Saxonia wollte ich noch auf dem Außenbahnsteig 10 machen. Dabei fiel mein Blick auch auf den früheren Neustädter Güterbahnhof, der sich auf dem Gelände des Bahnhofs der ersten deutschen Fernbahn Leipzig-Dresden befand. Ob es sich bei dem Gebäude um das frühere erste Empfangsgebäude handelt, weiß ich nicht sicher.

182 025 mit dem Saxonia leider ohne Sonne.

Am Nachmittag ging´s zu einer weiteren Besichtigung durch die Innenstadt, für ein Bild am Postplatz war auch wieder Zeit.

Völlig überraschend kam noch am Abend ein Anruf vom Makler mit dem Zuschlag für die Wohnung. Das Wetter war meiner Laune gerecht und ermöglichte an der Marienbrücke noch ein paar sonnige Abendbilder wie hier mit Nahverkehr auf und über der Elbe.

Selbst die Güterzüge waren mir hold und so kam diese unbekannte 185 in ITL-Diensten mit dem Emons nach Hamburg-Waltershof vorbei.

Etwa drei Stunden vor Plan kam die Bautzener Übergabe mit einer unbekannten V90 daher und war an der Zugspitze schön gemischt.

Auf dem Heimweg wurde noch eine Straßenbahn auf der Augustusbrücke abgepasst, die aber angesichts des Geländers doch eher eine Luftkissenbahn wurde.
Grüße, Hannes