Hallo,
beim Verband Region Stuttgart fand heute die Fahrplankonferenz für die Region Stuttgart statt. Schätzungsweise gut 100 Gäste waren anwesend. In einem ersten Themenschwerpunkt erläuterte für DB-InfraGo deren Vertreter, Herr Bückle, mit welchen Baustellen in der Region im kommenden Jahr zu rechnen sei. Klar, dass S 21 hier nach wie vor die Hauptursache darstellt. Bis Ende 2028 soll der Bonatzbau wieder geöffnet werden und bis Ende 2031 wird der Flughafenbahnhof mit Abfahrten in die Richtungen Tübingen und Ulm in Betrieb gehen. Für die Inbetriebnahme von Stuttgart 21 (als Durchgangsbahnhof) nannte er den Fahrplanwechsel im Dezember 2032. Im Frühjahr 2033 stehen größere Arbeiten auf der Stammstrecke der S-Bahn an und Ende 2033 soll der Pfaffensteigtunnel als Verbindung zwischen Flughafenbahnhof und Gäubahn seinen Betrieb aufnehmen. Unabhängig von diesem Zeitplan sind laufende Instandhaltungsmaßnahmen auf verschiedenen Strecken in der Region erforderlich, da man ja zunächst davon ausgegangen war, dass S 21 schon vor 5 Jahren in Betrieb gegangen wäre.
Die Gäubahn ist vom 8.1.27 bis zum 5.3.27 von Baumaßnahmen betroffen. Zwischen Böblingen und Stuttgart-Vaihingen werden vorbereitende Arbeiten bezüglich des Anschlusses des Pfaffensteigtunnels an die Gäubahn aufgenommen. Während dieser Zeit wird der Fernverkehr überwiegend in Böblingen enden, der Regionalverkehr hingegen wird über die Panoramabahn bis Stuttgart Hbf (oben) verkehren. Vorgesehen ist dabei, dass während der Bauzeit zwischen Böblingen und Berghau immer ein befahrbares Gleis zur Verfügung steht, auf dem der Regionalverkehr und die S-Bahn fahren können. Damit dies klappt, wird die S-Bahn vom 15-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt ausgedünnt.
Ähnliche größere Arbeiten stehen zwischen Zuffenhausen und Stuttgart Hbf (oben) an. Hier wird mit Gleiswechselbetrieb gefahren. Um auf der dann nur eingeschränkt zur Verfügung stehenden Infrastruktur den Betrieb abwickeln zu können, wird auch dort die S-Bahn auf einen 30er-Takt ausgedünnt.
Im März 2027 werden im Bahnhof Plochingen mehrere Weichen erneuert, vom 19. – 22.3 ebenso in Bad Cannstatt. Zwischen Plochingen und Wendlingen steht im Frühjahr 2027 ebenfalls noch eine größere Sperrung an, ebenso in Kornwestheim und auch zwischen Stuttgart-Nord und dem Pragtunnel. Sperrungen wird es auch zwischen Leonberg und Weil der Stadt geben.
Ein regionaler Schwerpunkt der Investitionen wird im Raum Waiblingen – Backnang - Marbach liegen. Zwischen dem 15.5.27 und dem 20.8.27 wird die Murrbahn wegen Bauarbeiten im Raum Backnang und auch zwischen Waiblingen und Backnang gesperrt. Es gäbe einige Brücken sowohl der Straßenbaulastträger wie auch der DB, die saniert werden müssten und auch Tunnels, die untersucht werden müssen. Um die Einschränkungen für die Fahrgäste zu minimieren, werden die Arbeiten in sog. Baustellen-Containern gebündelt.
Der zweite Themenschwerpunkt befasste sich mit dem Betrieb der S-Bahn. Zeitweise seien an einem Tag in der Region Stuttgart 3.600 Zugkilometer ausgefallen, ein Wert, der in früheren Jahren allenfalls im Monat erreicht wurde. Aber nicht nur der Ausfall, sondern auch die Unpünktlichkeit der Züge wiege schwer. Nur 49% der Züge (gemessen an der 3-Minuten-Pünktlichkeitsdefinition) wären pünktlich gewesen. Bei der 6-Minuten-Definition seien es 64% gewesen. Dies sind inakzeptable Werte.
Herr Therolf (S-Bahn Stuttgart) verwies darauf, dass für ausfallende Züge frühzeitig Schienenersatzverkehre geplant würden. Im vergangenen Jahr sei man damit realtiv gut gefahren. Man habe vor Start des SEV jeweils Probebetriebe durchgeführt, für die SEV-Busse Angaben in Echtzeit bereitgestellt und in erheblichem Umfang zusätzliches Informationspersonal eingesetzt. Von den Fahrgästen sei dies positiv aufgenommen worden.
Im Jahr 2027 würde das geplante Fahrplanangebot nahezu unverändert weitergefahren. Allerdings hätte man sich dazu durchgerungen, die Haltezeit der S-Bahn generell auf 0,5 Minuten festzulegen, was im Minutenbereich kleinere Änderungen zur Folge hat.
Von Vertretern der für den Busverkehr zuständigen Aufgabenträger kam an der Informationspolitik der Bahn eine gewisse Kritik auf. Natürlich wolle man die leicht geänderten Zeiten der S-Bahn weiterhin mit Busse bedienen. Wenn die Busse aber heute z.B. 4 Minuten nach S-Bahn-Ankunft starten und diese zukünftig ein bis zwei Minuten später ankommt, wird es für Umsteiger kritisch. Hier sollte eine möglichst frühzeitige Information erfolgen, um die Buslinien möglichst an die geänderte Situation noch anpassen zu können.
Kritik kam auch an der Kapazität einiger Züge auf. Dank Deutschlandticket wären viele Züge deutlich voller und wenn dann noch ein Zugteil fehlen würde, müssten Fahrgäste zurückbleiben. Dazu wurde erläutert, dass in der Tat die Fahrzeugsituation angespannt sei. Ungefähr 20 Fahrzeuge seine zum Umbau auf das neue Zugsicherungssystem ETCS aus dem Verkehr gezogen. Deswegen wäre die Reserveflotte sehr gering und schon kleine Störungen würden deswegen vergleichsweise oft dazu führen, dass die Kapazität der Züge verringert werden müsse.
Den Vorschlag des Fahrgastvertreters der NVBW, angesichts häufiger Ausfälle auf der Stammstrecke der S-Bahn gleich weniger Zugfahrten, diese dafür pünktlich, zu planen, wurde von der Region Stuttgart zurückgewiesen. Auch bei geringerem Zugangebot gäbe es Störungen. Der aktuelle Fahrplan sei vom Grundsatz her pünktlich fahrbar.
Für den Bereich der Gäubahn erläuterte Heiko Focken von der NVBW das Entspannungskonzept für die Gäubahn-IC, welches ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 gefahren wird, also den einheitlichen Stundentakt Stuttgart – Singen, bei dem alle 2 Stunden bis Zürich durchgefahren wird. Die Halte in Herrenberg, Gäufelden und Bondorf entfallen nahezu vollständig, dafür wird in Sulz und Oberndorf mit allen IC-Zügen gehalten und zusätzlich in Spaichingen und Engen alternierend alle 2 Stunden. Die heutige Zugkreuzung von schnellem und langsamen IC in Oberndorf wird aufgegeben und durch eine Kreuzung in Epfendorf ersetzt. Dadurch entspannt sich der Fahrplan deutlich. Da Sulz und Oberndorf nunmehr stündlich vom IC bedient werden, kann auf die parallel verkehrenden RE verzichtet werden, wodurch weitere Zugkreuzungen auf der eingleisigen Strecke zwischen Neckarhausen und Rottweil entfallen. Dafür werden die Leistungen zwischen Stuttgart und Horb im Regionalverkehr ausgeweitet. Werktags könne man zukünftig ab Herrenberg alle 30 Minuten das Gäu mit Regionalzügen bedienen.
Der Herrnberger Forderung nach IC-Halten mindestens alle 2 Stunden, die auch vom Landkreis Böblingen unterstützt wurde, wird nicht nachgegeben, weil dies das Entspannungskonzept konterkariert hätte. Dafür können die Herrenberg, Gäufeldener und Bondorfer Fahrgäste in Richtung Süden zukünftig alle 30 Minuten an Werktagen nach Horb fahren. Die Umstiegszeit auf den IC in Horb beträgt ca. 8 Minuten (vom IC in der Gegenrichtung auch). Lediglich in der Tagesrandlage wird ein IC-Zugpaar in Herrenberg weiterhin halten. Dies schade dem Entspannungskonzept nicht.
Eine größere Verbesserung ist noch, dass 1 Stunde später als heute eine tägliche IC-Verbindung von Singen nach Stuttgart angeboten werden wird, also Singen ab ca. 21:35 Uhr. Und ab 2028 wird angestrebt, nochmals eine weitere Spätverbindung (dann Singen ab 22:35 Uhr) anzubieten. Damit kann man dann aus der ganzen Schweiz ein bis zwei Stunden später abfahren und kommt immer noch nach Stuttgart über die Gäubahn. Die bisherige Umsteigeverbindung ab Singen mit einem Ringzug bis Rottweil, einem VT 612 ab Rottweil und dem MEX nach Stuttgart entfällt dann. Unter dem Strich wird erwartet, dass die massiven Qualitätsprobleme auf der Gäubahn durch diese neue Fahrplanstruktur behoben werden und „Hilfskrücken“ wie unterschiedliche Kunden- und Betriebsfahrplanzeiten nicht mehr notwendig sind. Gemessen am vergleichsweise geringen Fahrgastaufkommen auf der Gäubahn sei die Ausdehnung am Abend ein sehr positives Zeichen.
Auf einigen anderen Strecken im Land wird die Kapazität erhöht, sobald die bestellten neuen Fahrzeuge verfügbar sind. Kapazitätsanpassungen finden auch dadurch statt, dass Zugläufe mit hoher Kapazität (z.B. bis nach Osterburken) auf den Abschnitt bis Heilbronn eingekürzt werden und dann ein Zug mit angepasster geringerer Kapazität zwischen Heilbronn und Osterburken verkehrt.
Eine vage Hoffnung wurde für die Zukunft dahingehend gemacht, dass der Umstieg in Karlsruhe aus Richtung Freiburg in Richtung Stuttgart bzw. in der Gegenrichtung eventuell vermieden werden könne. Die heutigen Umstiegszeiten wären knapp und würden sehr viele Fahrgäste betreffen. 2027 jedoch bleibt es bei der aktuellen Situation.
Auf den Regionalbahnstrecken im Gebiet der Region Stuttgart läuft es gut. Die Verfügbarkeit der Fahrzeuge ist zufriedenstellend, die Pünktlichkeit ebenso.
Viele Grüße vom Vielfahrer
Fahrplankonferenz des Verbands Region Stuttgart
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Vielfahrer
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Karl Müller
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Re: Fahrplankonferenz des Verbands Region Stuttgart
Hallo,
Danke für den Bericht, aber, die Planungen für die Zukunft an sich sind wohl nötig, aber, die Neuen, "Coardia MAX" werden wohl erst 2027 in den Fahrgasteinsatz kommen, vermute ich.
Und, das im Regionlazugverkehr rund um Stuttgart alles pünktlich läuft und mit der bestellten Kapazität? Soll das echt so gesagt worden sein?
GERADE rund um Stuttgart ist planmäßiges Zugfahren nahezu unmöglich geworden. Die Zuglänge ist gerade auf der Tübinger Linie öfters NICHT ausreichend.
Wirklich, ganz echt - Zugfahren ist dieser Tage echt sehr sehr anstrengend, die Gäubahn meide ich wie der Teufel das Weihwasser,
ich hätte nie gedacht das Busfahren mit dem SEV angenehmer als der Zug sein kann, aber, es ist so.
Nur am Rande - die RE 6 (612 DB regio) sehen Ihre Endstationen Stuttgart und Aulendorf dieser Tage nur selten, die Langsamfahrstellen auf der ZoBa 1 sind so ausgewachsen das der Fahrplan nicht mehr zu halten ist. Verspätungen von 10 - 60 minuten sind dort normal - die Y-Schwellen lassen grüßen, Stopfmasch. dafür sind rar.
Dazu kommt das seit der überschlagenen wende der Stuttgarter MEX -Züge der Bf Tü Hbf sehr dicht belegt ist und der FdL dort ständig am jonglieren ist. Es wird Zeit das das Kopfgleis 11 wieder ein Ausfahrsignal bekommt und das ehe. Gleis 7 wieder aufgebaut wird - mit Bahnsteig, und noch viel mehr.....
MFG Olek
Danke für den Bericht, aber, die Planungen für die Zukunft an sich sind wohl nötig, aber, die Neuen, "Coardia MAX" werden wohl erst 2027 in den Fahrgasteinsatz kommen, vermute ich.
Und, das im Regionlazugverkehr rund um Stuttgart alles pünktlich läuft und mit der bestellten Kapazität? Soll das echt so gesagt worden sein?
GERADE rund um Stuttgart ist planmäßiges Zugfahren nahezu unmöglich geworden. Die Zuglänge ist gerade auf der Tübinger Linie öfters NICHT ausreichend.
Wirklich, ganz echt - Zugfahren ist dieser Tage echt sehr sehr anstrengend, die Gäubahn meide ich wie der Teufel das Weihwasser,
ich hätte nie gedacht das Busfahren mit dem SEV angenehmer als der Zug sein kann, aber, es ist so.
Nur am Rande - die RE 6 (612 DB regio) sehen Ihre Endstationen Stuttgart und Aulendorf dieser Tage nur selten, die Langsamfahrstellen auf der ZoBa 1 sind so ausgewachsen das der Fahrplan nicht mehr zu halten ist. Verspätungen von 10 - 60 minuten sind dort normal - die Y-Schwellen lassen grüßen, Stopfmasch. dafür sind rar.
Dazu kommt das seit der überschlagenen wende der Stuttgarter MEX -Züge der Bf Tü Hbf sehr dicht belegt ist und der FdL dort ständig am jonglieren ist. Es wird Zeit das das Kopfgleis 11 wieder ein Ausfahrsignal bekommt und das ehe. Gleis 7 wieder aufgebaut wird - mit Bahnsteig, und noch viel mehr.....
MFG Olek
- Christian
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Re: Fahrplankonferenz des Verbands Region Stuttgart
Ich hab mir sagen lassen: Regio muss alle MEX in Tübingen neu aufstellen, damit die Züge pünktlich abfahren können. Verspätete aus Stuttgart kommende Züge sollen die Verspätung nicht weitertragen. Aber dafür macht man den RE6 auf biegen und brechen kaputt. Und das die nur noch selten ihren geplanten Endbahnhof erreichen, kann ich bestätigen. Die Zollernbahn ist fürchterlich zum fahren...
Die Langsamfahrstellen werden immer mehr, so das Infr(No)Go es nicht einmal schafft, diese in die La aufzunehmen. Befehle ohne ende.
Eine Langsamfahrtstelle zwischen Hechingen und Bisingen wurde sogar von 70 Km/h auf 50 Km/h reduziert und selbst die sind meiner Meinung nach inzwischen zu viel. Aber soll man die 2400m wirklich noch langsamer machen?
Da fahr ich lieber den ganzen Tag Landesbahn. Ja auch da hat es Langsamfahrstellen, aber kein solches Verkehrschaos.
Die Langsamfahrstellen werden immer mehr, so das Infr(No)Go es nicht einmal schafft, diese in die La aufzunehmen. Befehle ohne ende.
Eine Langsamfahrtstelle zwischen Hechingen und Bisingen wurde sogar von 70 Km/h auf 50 Km/h reduziert und selbst die sind meiner Meinung nach inzwischen zu viel. Aber soll man die 2400m wirklich noch langsamer machen?
Da fahr ich lieber den ganzen Tag Landesbahn. Ja auch da hat es Langsamfahrstellen, aber kein solches Verkehrschaos.
Grüße,
Christian
Christian
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Vielfahrer
- Örtlicher Betriebsleiter

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- Wohnort: Tübingen Weststadt
Infrastrukturmängel, kaputte Fahrzeuge, demotiviertes Personal
Hallo Olek,
ja, dass die Regionalbahnen im Bereich der Region Stuttgart zuverlässig und pünktlich laufen, das wurde so gesagt. Gemeint sind damit nicht die Regionalzüge im allgemeinen, sondern speziell die Regionalbahnen, bei denen der Verband Region Stuttgart der Aufgabenträger ist. Damit ist etwa die Regionalbahn von Kirchheim/Teck nach Oberlenningen, die Regionalbahn von Nürtingen nach Neuffen oder die Wieslauftalbahn gemeint. Diskussionsstoff bot die Strecke Böblingen - Dettenhausen. Hier wurde erwähnt, dass inzwischen die Züge vollzählig zur Verfügung stehen und der Betrieb stabil läuft.
Mit den S-Bahnen und den MEX-Zügen sowie mit dem Fernverkehr sieht es ja leider ganz anders aus. Ich musste heute früh nach Schaffhausen zu einer Sitzung. Die Gelegenheit wollte ich nutzen und mal wieder den "Schülerzug" zwischen Rottweil und Tuttlingen mir ansehen.
Bin also um 4:05 Uhr zuhause weggegangen und in die pünktliche Ammertalbahn um 4:30 Uhr ab Tübingen West nach Herrenberg eingestiegen. In Herrenberg wollte ich mir die etwas lange Umstiegszeit von 4:53 bis 5:35 Uhr damit vertreiben, dass ich mit der S 1 um 5:01 nach Böblingen fahre und dort in den RE 14a nach Rottweil - Tuttlingen einsteige. Aber unmittelbar bei Ankunft der Ammertalbahn in Herrenberg fuhr überraschenderweise eine S 1 dort ab. Es muss die planmäßige um 4:46 Uhr gewesen sein. Auf dem Bahnsteig 2 stand dann bald darauf die 5:01-Uhr-S 1, die ich nutzen wollte. Die Anzeige sagte aber, Zug fährt in Kürze ab. Er tat dies aber nicht. Der RE 14a um 5:13 nach Stuttgart ist ausgefallen. Die S 1 um 5:16 nach Kirchheim/Teck ist auch ausgefallen, ebenso die S 1 um 5:31 nach Plochingen. Ich bin dann auf den Bahnsteig 4 und wollte mit dem RE 14a in Richtung Süden fahren. Der kam aber nicht. Die Abfahrtsanzeige änderte sich auf 5:40 Uhr, dann kam eine Durchsage, dass der RE 14 a heute 15 Minuten Verspätung hätte. Um 5:50 Uhr änderte sich die Abfahrtszeit zunächst auf 5:55 Uhr und dann wieder auf 5:52 Uhr. Es tat sich aber bis 6 Uhr nichts. Dann verschwand der RE 14a von der Anzeigetafel in Herrenberg und als nächste Fahrtmöglichkeit wurde der IC 181 nach Zürich angezeigt, Abfahrt 6:47 Uhr. Dann aber um 6:08 etwa kam unangekündigt doch der RE 14a aus Richtung Stuttgart an. Schnell eingestiegen, aber er fuhr halt nicht los. Stattdessen gab es einen Hinweis des Lokführers: Er müsse noch einen Befehl abwarten und dann könne er bis Bondorf in Schrittgeschwindigkeit fahren. Wer über Alternativen verfüge, solle diese nutzen, weil sich auf den 10 km bis Bondorf dann weitere Verspätungen aufbauen würden. Den. Befehl hatte er gegen 6:18 Uhr dann und fuhr tatsächlich in Schrittgeschwindigkeit in Herrenberg los, zunächst nach Gäufelden. Über sein Mikrophon erwähnte er, dass es im Bahnhof Herrenberg im Stellwerk einen Stromausfall gegeben habe, wegen dem der von Herrenberg aus gestellte Gleisabschnitt zwischen Gärtringen und Bondorf technisch nicht mehr gesichert sei. Die Vorschrift besage, dass er in der stockdunklen Nacht maximal mit 15 km/h fahren dürfe. In Gäufelden, Bondorf, Eutingen, Horb, Sulz, Oberndorf usw. standen jeweils in der Gegenrichtung gestrandete IC und RE 14a-Züge. Ab Bondorf ging es dann mit regulärer Geschwindigkeit weiter bis Rottweil, der anschließende Abschnitt bis Tuttlingen, der von einigen Hundert Schülern genutzt wird, ist ausgefallen. Weiter ging es dann mit dem inzwischen 60 Minuten verspäteten IC 181, mit dem wir in Singen den nicht geplanten Anschluss vom ebenfalls verspäteten Folge-IC nach Zürich noch erreichten. Bis Schaffhausen hatte ich 81 Minuten Verspätung!
Zurück ab Schaffhausen nach Herrenberg hatte der IC ab Singen technische Probleme und verendete schließlich in Tuttlingen. Die Weiterfahrt erfolgte mit dem folgenden IC um 16 Uhr ab Tuttlingen nach Horb. Verspätung bis Tübingen wieder über 60 Minuten!
Mit Galgenhumor muss ich feststellen, dass man auf der Gäubahrn zwar irgendwie weiter kommt und dies besser als auf der Zollernbahn. Ich kann den obigen Ausführungen, die sich über massive Zugausfälle beim RE 6 beklagen, leider nur zustimmen. Viele Züge zwischen Aufendorf und Sigmaringen oder zwischen Plochingen und Stuttgart (und jeweils in der Gegenrichtung) fallen aktuell aus, um überhaupt noch etwas unpünktliches laufen lassen zu können. So miserabel war es noch nie. Ich bin schon Millionen Zugkm gefahren, aber dass massive Verspätungen bei jeder Bahnfahrt die Regel sind, das ist eindeutig zuviel.
Viele Grüße vom Vielfahrer
ja, dass die Regionalbahnen im Bereich der Region Stuttgart zuverlässig und pünktlich laufen, das wurde so gesagt. Gemeint sind damit nicht die Regionalzüge im allgemeinen, sondern speziell die Regionalbahnen, bei denen der Verband Region Stuttgart der Aufgabenträger ist. Damit ist etwa die Regionalbahn von Kirchheim/Teck nach Oberlenningen, die Regionalbahn von Nürtingen nach Neuffen oder die Wieslauftalbahn gemeint. Diskussionsstoff bot die Strecke Böblingen - Dettenhausen. Hier wurde erwähnt, dass inzwischen die Züge vollzählig zur Verfügung stehen und der Betrieb stabil läuft.
Mit den S-Bahnen und den MEX-Zügen sowie mit dem Fernverkehr sieht es ja leider ganz anders aus. Ich musste heute früh nach Schaffhausen zu einer Sitzung. Die Gelegenheit wollte ich nutzen und mal wieder den "Schülerzug" zwischen Rottweil und Tuttlingen mir ansehen.
Bin also um 4:05 Uhr zuhause weggegangen und in die pünktliche Ammertalbahn um 4:30 Uhr ab Tübingen West nach Herrenberg eingestiegen. In Herrenberg wollte ich mir die etwas lange Umstiegszeit von 4:53 bis 5:35 Uhr damit vertreiben, dass ich mit der S 1 um 5:01 nach Böblingen fahre und dort in den RE 14a nach Rottweil - Tuttlingen einsteige. Aber unmittelbar bei Ankunft der Ammertalbahn in Herrenberg fuhr überraschenderweise eine S 1 dort ab. Es muss die planmäßige um 4:46 Uhr gewesen sein. Auf dem Bahnsteig 2 stand dann bald darauf die 5:01-Uhr-S 1, die ich nutzen wollte. Die Anzeige sagte aber, Zug fährt in Kürze ab. Er tat dies aber nicht. Der RE 14a um 5:13 nach Stuttgart ist ausgefallen. Die S 1 um 5:16 nach Kirchheim/Teck ist auch ausgefallen, ebenso die S 1 um 5:31 nach Plochingen. Ich bin dann auf den Bahnsteig 4 und wollte mit dem RE 14a in Richtung Süden fahren. Der kam aber nicht. Die Abfahrtsanzeige änderte sich auf 5:40 Uhr, dann kam eine Durchsage, dass der RE 14 a heute 15 Minuten Verspätung hätte. Um 5:50 Uhr änderte sich die Abfahrtszeit zunächst auf 5:55 Uhr und dann wieder auf 5:52 Uhr. Es tat sich aber bis 6 Uhr nichts. Dann verschwand der RE 14a von der Anzeigetafel in Herrenberg und als nächste Fahrtmöglichkeit wurde der IC 181 nach Zürich angezeigt, Abfahrt 6:47 Uhr. Dann aber um 6:08 etwa kam unangekündigt doch der RE 14a aus Richtung Stuttgart an. Schnell eingestiegen, aber er fuhr halt nicht los. Stattdessen gab es einen Hinweis des Lokführers: Er müsse noch einen Befehl abwarten und dann könne er bis Bondorf in Schrittgeschwindigkeit fahren. Wer über Alternativen verfüge, solle diese nutzen, weil sich auf den 10 km bis Bondorf dann weitere Verspätungen aufbauen würden. Den. Befehl hatte er gegen 6:18 Uhr dann und fuhr tatsächlich in Schrittgeschwindigkeit in Herrenberg los, zunächst nach Gäufelden. Über sein Mikrophon erwähnte er, dass es im Bahnhof Herrenberg im Stellwerk einen Stromausfall gegeben habe, wegen dem der von Herrenberg aus gestellte Gleisabschnitt zwischen Gärtringen und Bondorf technisch nicht mehr gesichert sei. Die Vorschrift besage, dass er in der stockdunklen Nacht maximal mit 15 km/h fahren dürfe. In Gäufelden, Bondorf, Eutingen, Horb, Sulz, Oberndorf usw. standen jeweils in der Gegenrichtung gestrandete IC und RE 14a-Züge. Ab Bondorf ging es dann mit regulärer Geschwindigkeit weiter bis Rottweil, der anschließende Abschnitt bis Tuttlingen, der von einigen Hundert Schülern genutzt wird, ist ausgefallen. Weiter ging es dann mit dem inzwischen 60 Minuten verspäteten IC 181, mit dem wir in Singen den nicht geplanten Anschluss vom ebenfalls verspäteten Folge-IC nach Zürich noch erreichten. Bis Schaffhausen hatte ich 81 Minuten Verspätung!
Zurück ab Schaffhausen nach Herrenberg hatte der IC ab Singen technische Probleme und verendete schließlich in Tuttlingen. Die Weiterfahrt erfolgte mit dem folgenden IC um 16 Uhr ab Tuttlingen nach Horb. Verspätung bis Tübingen wieder über 60 Minuten!
Mit Galgenhumor muss ich feststellen, dass man auf der Gäubahrn zwar irgendwie weiter kommt und dies besser als auf der Zollernbahn. Ich kann den obigen Ausführungen, die sich über massive Zugausfälle beim RE 6 beklagen, leider nur zustimmen. Viele Züge zwischen Aufendorf und Sigmaringen oder zwischen Plochingen und Stuttgart (und jeweils in der Gegenrichtung) fallen aktuell aus, um überhaupt noch etwas unpünktliches laufen lassen zu können. So miserabel war es noch nie. Ich bin schon Millionen Zugkm gefahren, aber dass massive Verspätungen bei jeder Bahnfahrt die Regel sind, das ist eindeutig zuviel.
Viele Grüße vom Vielfahrer