Hallo,
heute wurde von der Agora Verkehrswende ein Bericht veröffentlicht, der sich bundesweit mit dem ÖV-Angebot (Erschließungsdichte, Verfügbarkeit usw.) befasst. Festzustellen ist laut Bericht, dass es – wie erwartet – ein starkes Gefälle zwischen Stadt und Land gibt, also das ÖV-Angebot insbesondere in Großstädten, die meist auch über Straßenbahnen verfügen, von den Kunden viel besser wahrgenommen wird als auf dem Land, wo teilweise in definierten Einzugsbereichen es gar keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt.
Festgestellt wurde, dass es auch einen deutlichen Süd-Nord-Unterschied gibt, d.h. in den süddeutschen Großstädten ist das Angebot besser als
in den norddeutschen. Angeführt wird die Liste von Frankfurt am Main (Platz 1) vor Stuttgart (2), München (3), Hannover (4), Karlsruhe (5), Düsseldorf (6), Darmstadt (7), Berlin (8) und Leipzig (9).
In der Ringzug-Region gibt es bekanntlich keine Großstädte. Es handelt sich bei Villingen-Schwenningen (Rang 143), Tuttlingen (Rang 204), Donaueschingen (Rang 286), Schramberg (Rang 460) und Rottweil (Rang 577) um Mittelstädte mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern. Insgesamt gibt es davon 617 im Bundesgebiet. Rottweil und Schramberg belegen damit eher Plätze am Ende der Bewertungsskala. Rheinstetten (Rang 2), Ostfildern (Rang 3) und Stutensee (Rang 4) belegen dabei im bundesweiten Ranking Spitzenplätze. Es folgen Leinfelden-Echterdingen (Rang 12), Böblingen (Rang 14) und Tübingen (Rang 16).
Viele Grüße vom Vielfahrer
Ringzug-Region bundesweit nur im Mittelmaß
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Vielfahrer
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