Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Sonstiges, worüber man sich das "Maul" zerreisen kann.
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Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Beitrag von Vielfahrer » Di 14. Jan 2020, 20:13

Hallo,

die diesjährige regionale Fahrplankonferenz der NVBW findet am Mittwoch, den 12. Februar um 10:30 Uhr im Hause der IHK in Villingen statt. Laut Einladungsschreiben ist es eine Antragskonferenz. Zunächst wird das Land über aktuelle Entwicklungen berichten und dann sollen Wünsche und Anregungen hinsichtlich der Fahrplangestaltung an das Land gerichtet werden. Die Konferenz soll auch der Abstimmung der Bus- und Schienenfahrpläne aufeinander dienen.

Viele Grüße vom Vielfahrer

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Re: Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Beitrag von Vielfahrer » Do 13. Feb 2020, 00:56

Hallo,
da mein Terminkalender seit geraumrt Zeit restlos gefüllt ist, komme ich erst jetzt zu später Stunde zu einem kurzen Bericht über die gestrige Fahrplankonferenz bei der IHK, die wie in den vergangenen Jahren Heiko Focken von der NVBW und von Dirk Andres von DB-Region in wesentlichen Teilen geleitet wurde. Auch war die HzL mit ihren Planern vertreten, vermisst wurde lediglich Oliver Mayer, früher RAB, jetzt bei der Schwäbischen Alb-Bahn in Diensten und damit nicht mehr im Raum Villingen zugange.

Es ging heute weniger um neue Fahrpläne als vielmehr um Defizite des Schienenverkehrs. Dirk Andres erläuterte in klaren Worten die Ursache für das S-Bahn-Desaster in Freiburg und die Schlussfolgerungen, die daraus zu ziehen sind. Der Raum Villingen kommt dabei relativ ungeschoren davon. Die Auswirkungen im Raum Freiburg jedoch sind erheblich, jedoch offensichtlich alternativlos.

Stark kritisiert wurde die Informationslage der Fahrgäste, nicht nur in Freiburg, sondern eigentlich an jeder Stelle im DB-Netz. Wenn ich z.B. in Herrenberg vom IC komme und auf Gleis 102 in die Ammertalbahn einsteigen möchte, so steht dort "nicht einsteigen", auch die Blechelse gibt entsprechende Auskunft. Fakt ist aber, dass der Zug nach 5 Minuten nach Tübingen fährt. Und wenn man im IC von Herrenberg in Richtung Singen sitzt, so meldet sich ebenfalls die Auskunft und sagt, dass man in Gäufelden alle Anschlüsse erreicht. Ich frage mich bloß welche? Kommt man vom IC aus Singen nach Rottweil, so werden einem Ringzuganschüsse in Richtung Wurmlingen - immendingen genannt. Das ganze hängt mit der vollständigen Autoamatisierung der Auskünfte zusammen. Um Kosten zu sparen, würden die Eisenbahnen diesen Weg beschreiten. Würde man die Fahrgäste anständig informieren, müsse man permanent eingreifen, was personelle Kosten verursachen würde mit der Folge, dass man Wettbewerbe verlieren würde.

Ein Diskussionsteilnehmer sagte dann, dass ja alle EVU's dieses Problem hätten und dass es am besten wäre, wenn gar keiner mehr ein Angebot abgeben würde, was wiederum für Heiko Focken von der NVBW die Lage ungemütlich machen würde. Es ging dann schwerpunktmäßig um Ausschreibungen usw., insbesondere auch im Busverkehr, wobei das Desaster in Konstanz im Mittelpunkt stand.
Weitere Fragen rankten sich um die Unmöglichkeit, Busse und Fahrer für anständige SEV-Fahrten zu akquirieren. Dabei wäre dies dringend notwendig. So etwa wird im jahr 2021 die Schwarzwaldbahn zwischen Hornberg und St. Georgen für sage und schreibe ca. 200 Tage gesperrt, um notwendige Erneuerungsinvestitionen in Höhe von 43 Mio. € tätigen zu können.
Auch der Umbau des Bahnhofs Villingen stand im Mittelpunkt scharfer Kritik. Allen Fachleuten ist klar, dass es zu erheblichen betrieblichen Schwierigkeiten kommen wird, wenn nur 2 Gleise zur Verfügung stehen und die Fahrgäste den ca. 100 m südlich gelegenen Übergang nutzen müssen, der ständig von Zugfahrten befahren wird. Vorschläge im Norden des Bahnhofs auf Höhe des Busbahnhofs einen provisorischen Übergang über die Gleise zu schaffen (wo 3 mal weniger Zugfahrten stattfinden), wurde von der DB abgelehnt. Die Bahnsteige werden umgebaut werden, wissentlich, dass in wenigen Jahren die Kapazität des Bahnhofs nicht mehr ausreicht. Dann soll erneut umgebaut werden. Es werden 11 Mio. € investiert (mutmaßlich aber nur auf die Stationspreise umgelegt). Wenn man z.b. in Balgheim den einzigen durchfahrenden Ringzug ab dem 10. Juni wieder in den Fahrplan aufnehmen möchte, verlangt DB Station & Service horrende Gebühren für die Änderung des Aushangfahrplans (liegt im höheren vierstelligen Bereich).
Gesprochen wurde auch über die zukünftige Tarifstruktur in der Region. Seitens der IHK wurde zudem die Güterverkehrsstudie vorgestellt, die im Zusammenhang mit dem geplanten Container-Umschlagbahnhof in Trossingen erarbeitet wurde. So fahren aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Jahr 120.000 LKW alleine nach Bad Hersfeld, ein weiterer Schwerpunkt ist Aschaffenburg und Nürnberg. Im Ausland geht viel nach Mailand, Südfrankreich und Spanien. Die Prognosen für schienenaffine Güter sind überraschend gut ausgefallen.

Änderungen an den Fahrplänen wurden nicht größers diskutiert. Klar ist, dass der IC Schwarzwald auch im kommenden Jahr verkehren wird (an den Tagen, an denen er überhaupt verkehren kann).
Erhebliche Kritik gab es am DB-Fernverkehr auf der Gäubahn, insbesondere an den unzuverlässigen IC 2. So hatte der IC 2 am Mittwoch auch wieder 15 Minuten Verspätung und die anreisenden NVBW-Mitarbeiter mussten ab Rottweil auf PKW-Ersatzverkehr nach Villingen umsteigen, da die Ringzüge nicht solange warten können.
Kritisiert wurden teilweise zu volle Ringzüge zwischen Villingen und Rottweil. Dies entspricht im Übrigen auch meiner Beobachtung bei einigen Fahrten. Die Nachfrage hat hier zugelegt. Heiko Focken bedankte sich bei der HzL, die den Fahrplanwechsel doch sehr geräuschlos geschafft hat. Immerhin wurde das Ringzugsystem komplett runderneuert.

Viele Grüße vom Vielfahrer

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Re: Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Beitrag von Karl Müller » Fr 14. Feb 2020, 09:03

Hallo Vielfahrer,

Danke für die Informationen. Wurde auch über Ersatzkonzept für die Tübinger Strecke ab Juni 20 gesprochen?

Oder weitere Elektrifzierungsarbeiten auf der Erms - und Jammertalbahn?

Gruß Oli

Vielfahrer
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Re: Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Beitrag von Vielfahrer » Fr 14. Feb 2020, 09:44

Hallo Oli,

nein, die Verbindungen im Raum Horb - Tübingen - Stuttgart usw. haben auf der Fahrplankonferenz im Gebiet der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg noch nie eine Rolle gespielt. Ich denke, dass diese Problematik bei der Reutlinger Besprechung intensiv behandelt wird. Immerhin ist es ja so, dass die Strecke zwischen Metzingen und Nürtingen komplett gesperrt werden wird, gleichzeitig aber auch das Ammertal zu ist. Es bleiben letztlich nur Busse übrig, um von Tübingen nach Stuttgart zu kommen. Die B 27 ist im Berufsverkehr ohnehin schon oft dicht. Vielleicht via A 81 oder durch den Schönbuch nach Böblingen?

Viele Grüße vom Vielfahrer

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Re: Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Beitrag von Fridinger » So 16. Feb 2020, 10:47

Die Informationspolitik der DB gegenüber Fahrgästen ist insgesamt sehr rückständig, was glaube ich an uralten Systemen gepaart mit wenig Personal zur Informationsbearbeitung zusammen hängt. Die Ansagesystematik ist auf das Minimum zurückgefahren (an Haltepunkten mit Bahnsteigneubauten wie Radolfzell-Konstanz wurden die alten Lautsprecherkreise abgebaut, welche früher vom zuständigen Fahrdienst-Allfernsprecher zu besprechen waren, stattdessen sagt nur noch der DSA etwas durch), bei größeren Störungen muss das Ansagezentrum manuell zusätzlich mitwirken, damit der Fahrgast überhaupt etwas mitbekommen soll - ansonsten wird automatisch nur zugbezogen informiert. Und das kann dann zusätzlich noch weltfremd sein, z. B. wenn bei Unwetter erstmal eine Verspätungsprognose eingetragen wird, es aber klar ist dass die Strecke zu ist und so schnell kein Zug kommt. Wer da an einem Haltepunkt auf seinen Zug wartet und nicht im Internet prüft, wartet die angezeigte Verspätung erstmal ab. In der Schweiz gibt es auch automatisiert Ansagen bei Großstörungen.

Ein anderes Problem ist, dass sobald Züge stehen keine aktuellen Meldungen über den Zuglauf kommen - und manuell oft nur spät oder gar nichts prognostiziert wird.

Wenn wir als Fernmelder zu einem Fahrdienst kommen und fragen, für was sein Siemens-Allfernsprecher 55 (ja, die sind Baujahr 1955 und da macht man am besten auch nichts mehr dran wie bspw. Relais reinigen, sonst ist der ein Fall für den Schrott) noch gut ist, hört man oft genug dass dort nur noch die Bahnsteige besprochen werden (vereinzelt auch noch Zugmeldungen zum Nachbarstellwerk). Den solle man laut Fdl dann aber auch nicht abbauen, weil es im Störungsfall immer gut ist ihn zu haben.

DB Netz hat ja ein Dispotool von der SBB gekauft, bin mal gespannt ob es damit besser läuft.
Bild
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Re: Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Beitrag von Karl Müller » So 16. Feb 2020, 11:07

auch wenn das Thema "Fahrgastinformation" vom Ursprungsthread abweicht, so diskutiere ich doch gerne darüber.

Denn, immer wieder wird das von allen Seiten kritisiert, "man möge doch bitte rechtzeitig informieren wenn der Zug ausfällt.......um sich darauf einstellen zu können oder Alternativen zu suchen...."

Nun, wenn man an einem Bahnhof steht und erfährt 10 Minuten vor der Planabfahrt das der Zug ausfällt ( Grund ist zunächst einmal egal) was sind dann die Alternativen?
Der nächste Takt? ( 15/30/60/120?)
Bus-Ersatz? ( gibt es selten als echte Alternative, zumal der Platz in einem Bus selten für alle ausreicht, die Zeit ist auch keine GUTE Lösung, der Bus braucht i d Regel deutlich länger)
Das eigene Auto, - wenn man eines am Bf stehen hat?

Also, Information hin oder her - der ganze Laden muß wieder zuverlässig laufen, da bringt alle Info am Bf nix. Wir sind schließlich soweit das wir zuerst in den DB Navigator schauen ob der Zug wirklich fährt.....

Und, bei meinem Betrieb werden auch Bahnen wegen Personalmangel abgestellt. Wenn jedoch eine Bahn abgestellt ist, und ausgeschaltet dann meldet diese sich aus dem RBL ab und verschwindet auch aus dem Fahrgastinfosystem - und, der Fahrgast erfährt nichts, aber, auch gar nichts. Selten mal Lautsprecherdurchsagen, vor allem nicht am Abend.
Und, das ist auch nicht kundenfreundlich - aber, dem allg. Personalmangel geschuldet.

Von der Übertragung der Fahrzeugdaten is Echtzeitsystem im RIS spreche ich gar nicht......das ist auch bei vielen Bahnen nicht in Betrieb!


Übrigens - ich war im Dez in Österreich, im Innviertel. Ländliche Gegend, kleine, vergessene Haltepunkte im Nichts. OHNE Information, kein DFI, nichts.

Wie überleben die Fahrgäste das ohne info?

MFG Oli

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Re: Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Beitrag von Saugkreisdrossel » So 16. Feb 2020, 14:01

Karl Müller hat geschrieben:
So 16. Feb 2020, 11:07
Wir sind schließlich soweit das wir zuerst in den DB Navigator schauen ob der Zug wirklich fährt.....
Auch meine tägliche Beschäftigung beim Frühstück ... :D

Allerdings bekomme ich von einem Kollegen, der Daten für die Fahrgastinformation pflegt auch dessen Probleme mit. Wenn es nun z.B. Züge gibt, die von Herrenberg bis Urach unter drei bis vier verschiedenen Zugnummern durchfahren wird es nicht einfacher ... Auch das Erstellen ständiger Sonderaushänge zu Bauarbeiten, Zugausfällen usw. bindet viel Personal. Letztes Jahr gab es mal den Fall, dass im Raum Tübingen die Vitrinen für die ganzen Sonderaushänge eigentlich nicht mehr gereicht haben (damals Sperrung Ammertalbahn, Sperrung Tübingen-Horb, den Rest hab ich vergessen) ...
Vom Fahrgast ganz zu schweigen, der da noch durchblicken soll ...

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Re: Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Beitrag von Fridinger » Do 20. Feb 2020, 08:56

Übrigens - ich war im Dez in Österreich, im Innviertel. Ländliche Gegend, kleine, vergessene Haltepunkte im Nichts. OHNE Information, kein DFI, nichts.
Und das ist glaube ich der Unterschied zu uns - bei uns hängt das an jedem Minihaltepunkt herum, und keiner bekommt es ordentlich genutzt! Was nützen mir z. B. teuer hingehängte DFI an der gesamten HzL-Strecke Hechingen-Ganmertingen-Sigmaringen, die sich nicht aus automatisch aktualisierten Daten, sondern den Soll-Daten und ggf. durch die HzL händisch ergänzten Daten speisen? Die DSA am Seehäsle hat man von S&S übernommen und aufgehängt, auf dieser Strecke bekommt man Ist-Daten aber nur wenn der Fdl Radolfzell die Abfahrt des Zuges bei sich in Leidis einträgt (und wenn er Lust hat auch in Stahringen, wird von ihm ferngestellt). Wenn nun aber ein Zug verspätet nach Stockach fährt, bekommt das Leidis die verspätete Rückfahrt nach Radolfzell frühestens in Stahringen mit - folglich geistert der Zug für die Hälfte der Fahrgäste im DB Navigator irgendwo herum, bis er Ist-Daten bekommt.

Das Grundproblem ist glaube ich bei der ganzen Fahrgastinformation, dass man in der Fläche nur zugbezogen informiert. Ein DSA kann nicht anzeigen, dass es eine Großstörung gibt, sondern gibt alle betroffenen Züge mit Verspätung durch. Dass aber vorerst gar kein Zug fährt und man sich ggf. um andere Verkehrsmittel bemühen dollte, bleibt im unklaren. Zusätzlich gibt es ja noch die zwei Ebenen Betrieb und Fahrgastinfo - an dieser Schnittstelle gibt es auch oft genug Fehler. Während z. B. ein Fahrdienst weiß dass der Ringzug ausfällt, sieht der Fahrgast das erst wenn die Leitstelle der HzL das im RIS (gerne deutlich später) einträgt - ebenfalls, wenn der Ringzug wegen einer Störung länger steht. Die nächste Aktualisierung für den Fahrgast kommt oft erst, wenn der Zug weiterfährt - dass im RIS eine manuelle Prognose zügig eingetragen wird, ist leider noch die Ausnahme.

Und ich, als einer der täglich am Bahnsteig stehe und den uninformierten Kunden herumstehen sehe, glaube dass das ein entscheidender Grund für einige ist, das Auto zu nehmen.
Bild
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Re: Regionale Fahrplankonferenz am 12. Februar 20

Beitrag von KBS720 » Do 20. Feb 2020, 09:32

Hallo,
Fridinger hat geschrieben:
Do 20. Feb 2020, 08:56
Während z. B. ein Fahrdienst weiß dass der Ringzug ausfällt, sieht der Fahrgast das erst wenn die Leitstelle der HzL das im RIS (gerne deutlich später) einträgt - ebenfalls, wenn der Ringzug wegen einer Störung länger steht. Die nächste Aktualisierung für den Fahrgast kommt oft erst, wenn der Zug weiterfährt - dass im RIS eine manuelle Prognose zügig eingetragen wird, ist leider noch die Ausnahme.
in meinen Augen ist die DSA im akutellen Gebrauch meist ein schlechter Scherz, gut gemeint und schlecht umgesetzt. So wie du oben schriebst fehlen den Dingern einfach die Daten um was vernünftiges anzuzeigen. Bezogen auf die Ausfälle, muss ich sagen das wir in Villingen Ringzugverspätungen oft über die FIA Anlage mitbekommen haben, wenn beim Ringzug in der Ankunft auf einmal +20 angezeigt werden und bei uns im System sich noch nichts rührt. Da ist auch schon das Problem das ein Fdl auch nicht mitwirken kann, wenn man zum Beispiel weiß das der Ringzug nicht plan abfahren wird weil zum Beispiel die verspätete SWB vorraus fährt, kannst du zwar eine vorraussichtliche Verspätung eingeben, aber die greifen RIS und Co nicht ab. Da gibt es noch einiges zu tun, auch beim Muttersystem aller Daten *;-)*

Grüße Andreas
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