[Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Alles zur Strecke Ulm - Aalen kann hier rein.
Eine Überschneidung mit der Donautalbahn ist möglich.
Karl Müller
Schaffner
Schaffner
Beiträge: 1744
Registriert: Mo 13. Jun 2011, 12:25

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Karl Müller » Sa 1. Apr 2017, 22:02

Abwarten,

alles Spekulationen. Ein BW ist zu schaffen, in Ulm ist nóch viel Platz. Zum Thema Personal, das ist auch mir ein Rätsel. Die wegfallenden
Stellen beim RAB sind dort kein "Verlust"...denn, dort herrscht ohnehin chronischer Mangel.
Es wird vermutlich bei der HZL ab 2019 nicht besser, aber - abwarten!
Oli

Benutzeravatar
Tf Reinhard
Inhaber
Inhaber
Beiträge: 4916
Registriert: Do 18. Jan 2007, 16:24

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Tf Reinhard » So 2. Apr 2017, 01:19

Tübinger hat geschrieben:
da bin ich mal gespannt, woher die HZL die vielen Tfs nehmen will, wo doch überall Personalmangel herrscht.
Ob so viele Tfs von der RAB zur HZL wechseln, wage ich zu bezweifeln bei den Arbeitsbedingungen dort.
Bei der DB sind 6 Tage Arbeit am Stück erlaubt, bei der HZL 10, dann muss ein Ruhetag mit mindestens 36 Std. erfolgen.
Bei der HZL wird das Personal immer für einen Monat im Vorraus eingeteilt, während bei der DB die Planleute für die ganze Fahrplanperiode ihren Plan haben.
Muss während dieser Zeit, aus welchen Gründen auch immer, der Dienst getauscht werden, so muss man bei der HZL selber einen Tauschkandidaten suchen, während bei der DB der Diensteinteiler zuständig ist.
Ausserdem braucht ja noch ein neues Bw für die Fahrzeuge, eine Zuführung nach Gammertingen ist zu weit.
Ich weiß nicht, wie Du auf 10 Tage am Stück kommst. Das ist auch im Tarifvertrag von Verdi nicht geplant. Beim Ringzug wurde immer stark darauf geachtet, dass man nicht mehr als 6 Tage am Stück macht. Und danach müssen mindestens 36 Stunden Ruhe sein. Das ist mit Sicherheit auch bei der Zoba so. Bei der HzL habe ich entschieden, dass ich fast nur Spätschichten fahre, andere machen fast nur Frühschichte, oder andere wechseln. Und wenn ich angebe, dass ich an einen bestimmten Tag frei brauche, hat das auch meist von alleine geklappt. Allerdings hat man der Dispo meist schon einen passenden Tauschpartner genannt. Es gibt Kollegen, die schon vor längerer Zeit gewechselt haben, die haben sich die paar Kröten, die sie im großen Konzern mehr haben, hart erkämpt. Ein anderer muss sogar mit weniger Geld auskommen.

Ich will die HzL hier nicht in den Himmel heben. Alles, nur das nicht. Gerade in jüngster Zeit gab es wieder Vorfälle, die ich so nicht in Ordnung gefunden habe. Aber ist bei der DB wirklich alles viel besser? Oder vielleicht nur anders? Ich persönlich vermisse nur etwas die Abwechslung, die gerade in den letzten Jahre sehr zurückgegangen ist. Auch bemängele ich den Zustand meines "Arbeitsgerätes". Aber das scheint ja woanders auch nicht besser zu sein.

Reinhard
Ich bn wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. Manche auch beides.

Tannenrainer
Weichenputzer
Weichenputzer
Beiträge: 161
Registriert: Di 17. Apr 2012, 23:38
Wohnort: 72108

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Tannenrainer » So 2. Apr 2017, 16:06

Tübinger hat geschrieben:Lieber Tannenrainer,
auch ich kenne einige HZLer die viele Jahre dort arbeiten, die sind halt nichts anderes gewöhnt. Seit sie nur noch Tüb. - Aulendorf fahren, sagen doch einige, dass es landweilig ist.
Ein Kollege, der hier auch angemeldet ist, hat nach 25Jahren bei der HZL gekündigt, frag ihn mal was er von seiner ehemaligen Firma hält.
Hallo Tübinger,

klaro, es wird in jedem Bereich der Arbeitswelt immer Arbeitnehmer geben, die wechseln, weil sie mit diesem oder jenem nicht zufrieden sind... da ist die HzL auch keine Ausnahme, warum auch...

Aber: Wie gesagt, ich halte von dem ganzen Ausschreibungswahn nicht allzuviel, und wegen mir hätte die DB gern auch die nächsten 50 Jahre auf all ihren angestammten Strecken fahren können... wenn sie denn in der Lage wäre, einen zuverlässigen und attraktiven Verkehr anzubieten und zu gewährleisten... genau darin unterscheidet sich jedenfalls für mich als jahrzehntelangen Fahrgast hier in der Gegend die DB von der HzL!

Das, was die RAB mir jeden Tag im Ammertal zumutet, ist einzig und allein eine Unverschämtheit! Jeden Tag verspätete Züge, Anschlüsse gehen baden, es wird zur HVZ mit solo-650 gefahren, die Kisten sind z.T. so versifft, daß man nicht mehr zum Fenster hinaussieht, und dies ist nur eine kleine Auswahl!

Kannst Du es mir da verdenken, daß ich (aus Fahrgastsicht) auf den Tag warte, an dem im Ammertal endlich ein zuverlässiger Zugverkehr läuft, ganz egal, wer das Verkehrsunternehmen ist?

Daß das Personal unter der ganzen Situation mitleidet, steht auf einem ganz anderen Blatt, und, ganz ehrlich, es tut mir in der Seele weh, wenn ich dran denke, was aus dem traditionsreichen Eisenbahnerstandort Tübingen samt seinem einstmals stolzen Bw geworden ist (und erst noch werden wird, wenn dann Abellio und Go-Ahead, und wie die sonst so alle heißen, den Verkehr Tübingen-Stuttgart übernehmen werden...)

Gruß aus dem Ammertal,
Tannenrainer

Tübinger
Weichenputzer
Weichenputzer
Beiträge: 81
Registriert: Do 11. Jul 2013, 16:29
Wohnort: Hechingen

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Tübinger » Di 4. Apr 2017, 10:31

Hallo Tannenrainer,
ich verstehe ja deinen Ärger über die Ammertalbahn, wenn ich unterwgs bin und die Anschlüsse klappen nicht, bin ich genauso sauer. Nur meinen manche hier, sobald irgendwo eine Privatbahn die Leistungen der DB übernimmt, wird alles besser, dem ist oft nicht so.
Wir waren in Tübingen ein funktionierendes Bw, wo jeder dem andern half, wenn er Schwierigkeiten hatte. Als wir dann im Jahr 2000 zur RAB kamen und die Ossis das Sagen hatten, war es mit der Herrlichkeit vorbei. Das Personal musste wegen jeder Kleinigkeit vorreiten und bekam oftmals eine Abmahnung. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Leute sich krank meldeten oder auf dem L. m. A. Standpunkt stehen.
Bei den 650ern hast Du recht, ihr Zustand ist Besorgniserregend. Von dem eh knappen Bestand musste Tübingen noch 5 Stück an Ulm abgeben. Wenn jetzt noch die planmäßigen Fristarbeiten gemacht werden müssen, und noch Vts im Aw sind, fehlts an allen Ecken und Enden.
Zu äußeren Zustand kann ich sagen, vor ca. 10Jahren wurde eine neue Waschanlage für viel Geld gebaut. Nur ist sie die Hälfte vom Jahr defekt und bei einer Temperatur von 3 Grad plus abwärts kann nicht gewaschen werden. Für die Bedienung der Anlage wurden nur die Versteller eingewiesen. Abends ab 19.00 sollten 2 Versteller anwesend sein, während der eine die Waschanlage bedient macht der andere die Rangierfahrten Bf - Bw - Abstellplatz. Wenn jetzt einer fehlt, oder ein normaler Tf eine Verstellerschicht machen muss, der die Anlage nicht bedienen kann, wird zuerst auf das Waschen verzichtet.
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas zur Situation erklären.

Gruß Tübinger

Vielfahrer
Örtlicher Betriebsleiter
Örtlicher Betriebsleiter
Beiträge: 4103
Registriert: So 1. Aug 2010, 13:32
Wohnort: Tübingen Weststadt

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Vielfahrer » Fr 7. Apr 2017, 13:30

Hallo,

wie das Schwäbische Tagblatt von heute, Freitag 7.4.2017 meldet, wird das Regierungspräsidium Tübingen gegen den RAB vorgehen. Der offensichtlich marode Fuhrpark des RAB führt häufig zu Fahrzeugausfällen, wie das bereits von Tannenrainer berichtet wurde und leider auch von mir bestätigt wird. Zweimal bin ich in dieser Woche auch in einem Solo-Shuttle während der Hauptverkehrszeit befördert worden. Das Tagblatt schreibt dazu:

Zugpendler im Ammertal sind Kummer gewohnt. Aber was sich in den vergangenen Tagen im Berufs- und Schülerverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Tübingen und Herrenberg abspielte, haben viele so noch nicht erlebt. Es sei "wahrlich ein Abenteuer", berichtete am gestrigen Donnerstag ein Pfäffinger dem Tagblatt: Morgens wie am Spätnachmittag waren die Züge an mehreren Tagen maßlos überfüllt", schilderte der Fahrgast die Situation. Einmal war es so schlimm, dass der Zugführer ein Einsehen hatte und Leute in seine Fahrerkabine einsteigen ließ, "um möglichst viele Fahrgäste mitzunehmen". Der Grund: Zu Zeiten, in denen sonst mindestens zwei Waggons fahren, war nur einer eingesetzt. "Das ist eine totale Fehlplanung und -steuerung der Bahn", findet der erboste Berufspendler.

Da gibt ihm Dieter Braun recht. "Einzügig ist in der Hauptverkehrszeit untragbar", sagt der Geschäftsführer des kommunalen Zweckverbands ÖPNV im Ammertal. Braun ist das Problem bekannt. "Es ist seit 14 Tagen sehr schlimm". Immer wieder bekommt er wütende Mails und Anrufe. "Wir werden alles tun, um das wieder in Ordnung zu bringen", verspricht der Nahverkehrsexperte im Tübinger Landratsamt. Nur: Viel tun könne der Zweckverband nicht. Betreiber der Strecke ist der "Regionalverkehr Alb-Bodensee", kurz RAB - eine hundertprozentige Tochter der Deutschen bahn. Und die hat offensichtlich "einfach nicht genug Material", wie Braun die Misere zusammenfasst. Angekündigt werden die Zug- und Fahrzeugausfälle nicht. "Wir erfahren erst im Nachhinein davon, wenn etwas schief läuft", sagt Braun. Beschwert er sich dann bei der RAB, bekomme er immer nur zu hören, dass die Triebwagen in Reparatur sind oder überholt werden. Die auf der Strecke eingesetzten Dieseltriebwagen des Typs RegioShuttle RS 1 "sind alt und störanfällig", wie Braun weiß. Sie seien allesmat in ihrem letzten vom TÜV vorgeschriebenen Achtjahreszyklus. "Danach sind die fertig und werden ausgemustert", so Braun.

Hoffnung auf neue Schienenfahrzeuge hat der Ammertalbahn-Geschäftsführer in absehbarer Zeit kaum. "Ein Fahrzeug kostet 4 Millionen Euro", sagt Braun. "Das kauft man nicht einfach so." "Neue Züge gebe es wohl erst, wenn ein neuer Verkehrsvertrag für die Schienenstrecke zwischen Tübingen und Herrenberg geschlossen sei. Die Ausschreibung bereite das Land derzeit zwar vor. Doch es gebe einen Vorlauf von vier Jahren.

Bis dahin soll die Strecke im Zuge der Regionalstadtbahn auch elektrifiziert sein. Jetzt neue Dieselfahrzeuge anzuschaffen, lohnt sich für die RAB also nicht. Zumal sie auch nicht wisse kann ob sie den Zuschlag für den Anschlussvertrag bekommt. Das heißt, stellt Braun einigermaßen resigniert fest, "dass wir noch etliche Jahre mit den RS 1 fahren müssen".
Druck machen will der Zweckverband trotzdem. Bezahlt wird eh nur, was geliefert wird. Fällt ein Fahrzeug aus, bekommt der RAB entsprechend weniger Geld. "Da wird akribisch abgerechnet", versichert Braun. Aber Strafzahlungen bei Nichterfüllung der vereinbarten Leistungen sind in dem alten Vertrag zwischen dem Zweckverband und der RAB als Betreiber nicht vorgesehen.

Doch damit will man sich im Tübinger Landratsamt nicht abfinden. "Wir prüfen gerade juristisch, ob bei so krassen Fehlleistungen nicht doch wirtschaftliche Sanktionen möglich sind", sagt Dieter Braun.

Viele Grüße vom Vielfahrer

Benutzeravatar
Christian
Inhaber
Inhaber
Beiträge: 2922
Registriert: Do 18. Jan 2007, 16:42
Wohnort: Schwenningen (Heuberg)
Kontaktdaten:

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Christian » Di 23. Mai 2017, 17:08

1. Klasse wird es ja keine geben, aber wie sieht das eigentlich mit Fahrgastbetreuung aus?

Wird hier Zugpersonal vorhanden sein, oder sind die Fahrgäste (wie von der HzL gewohnt)
alleine? Ist natürlich sehr schön für Freunde der Fahrscheinlosigkeit *bekloppt*
Ringzug 2.0 - Vielleicht ja so:
Bild

Vielfahrer
Örtlicher Betriebsleiter
Örtlicher Betriebsleiter
Beiträge: 4103
Registriert: So 1. Aug 2010, 13:32
Wohnort: Tübingen Weststadt

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Vielfahrer » Fr 26. Mai 2017, 08:26

Die Ausschreibungen des Landes erfolgen meines Wissens nach dem Bruttovertrags-Prinzip. Dies heißt, dass das Verkehrsunternehmen seine Kosten kalkuliert und diese vom Land bezahlt werden. Im Gegenzug fallen sämtliche Erlöse an das Land, welches damit das Erlösrisiko zu tragen hat. Entsprechend wird sich auch das Land um die Frage der Einnahmen-Sicherung oder um die sachgerechte Zuscheidung von Verbundeinnahmen an diesen Verkehr oder einen Ausgleich für aus- und einbrechende Bahnkunden kümmern müssen. Bislang war es ja (Ausnahme z.B. beim Ringzug) so, dass das Erlösrisiko beim Verkehrsunternehmen lag. Weil dies intransparent war, hat das Land bei Neuvergaben dies jetzt umgestellt. Aber auch bisher hatten es Schwarzfahrer mitunter gut. Es hängt von der Art der Erlösaufteilung in Verbünden ab. Wenn dort nur Personenkilometer ermittelt wurden, also Fahrgäste mal zurückgelegte Strecke, dann wurden Schwarzfahrer wie reguläre Fahrgäste gezählt und gingen in die Erlösaufteilung gleichermaßen ein. Mit Kontrollen hätte man die "Schwarzfahrer" eventuell vergrault und damit weniger eingenommen. Natürlich wäre die Verteilungssumme der Gesamteinnahme ohne Schwarzfahrer größer und damit auch ggf. der Anteil, aber die Kosten der Prüfung der Fahrausweise, die jedes Unternehmen selbst tragen muß, ebenso höher.
Nachdem das Erlösrisiko nunmehr beim Land liegt, wird sich das Land gut überlegt haben, wie es dieses Problems Herr wird. Denkbar wäre, ein eigenes Kontrollteam einzusetzen oder dies bei Verkehrsunternehmen "einzukaufen". Unabhängig davon ist in den Ausschreibungsunterlagen festgelegt, inwieweit eine Betreuung der Fahrgäste stattzufinden hat.

Viele Grüße vom Vielfahrer

Benutzeravatar
Rangierer
Weichensteller
Weichensteller
Beiträge: 1375
Registriert: Do 18. Jun 2009, 19:44
Wohnort: RRT

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Rangierer » Fr 26. Mai 2017, 10:43

Die HzL hat nun auch offiziell bei Alstom die neuen Fahrzeuge bestellt:
HzL bestellt zehn Coradia Lint Regionalzüge für den Einsatz im Vergabenetz 12 „Ulmer Stern“

Alstom hat von der Hohenzollerischen Landesbahn AG (HzL) einen Auftrag über die Lieferung von zehn Coradia Lint Regionalzügen im Wert von rund 50 Millionen Euro erhalten. Die Dieseltriebwagen werden im Alstom Werk in Salzgitter gebaut und bis Mai 2019 für die Strecken RE Ulm-Aalen, RB Ulm-Langenau und RB Ulm-Munderkingen, für das Vergabenetz 12 „Ulmer Stern“, ausgeliefert.

„Mit diesem Auftrag verkehren Alstoms Coradia Lint Züge erstmals in Baden-Württemberg. Die bewährten Regionalzüge von Alstom werden eine Bereicherung für die Region sein und den Fahrgastkomfort auf ein neues Niveau heben“, sagt Jochen Slabon, Vertriebsleiter für Alstom in Deutschland und Österreich.

„Der Lint von Alstom ist eine absolute Neuerung in unserem Fuhrpark. Wir sind sehr gespannt auf die neuen Fahrzeuge und freuen uns, unseren zukünftigen Fahrgästen einen hohen Komfort bieten zu können“, sagt Tobias Harms, technischer Vorstand HzL.

Der Coradia Lint 54 ist ein verbrauchsarmer Dieseltriebzug, der bei hoher Beschleunigung eine maximale Betriebsgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen kann. Die von der HzL bestellten zweiteiligen Züge haben eine Einstiegshöhe von 628 mm und eine Sitzplatzkapazität für insgesamt 150 Fahrgäste als auch 18 Fahrradstellplätze. Sie zeichnen sich nach Herstellerangaben durch eine komfortable, großzügige Sitzanordnung aus, bei dem fast jeder feste Sitz mit Tischen für Laptops ausgestattet ist. Die Züge sind alle mit WLAN, einem Unterhaltungs- und Fahrgastinformationssystem mit Monitoren für statische und dynamische Informationen sowie Videoüberwachung zur Gewährleistung einer hohen Fahrgastsicherheit ausgestattet.

Alstoms Coradia Lint Züge verkehren seit 2000 in mehr als 30 Netzen in Deutschland, Europa und Kanada. Dank kontinuierlicher Verbesserungen bieten diese Züge höchsten Standard in punkto Sicherheit, Geräusch- und CO2-Emissionen und zeichnen sich durch hohe Verfügbarkeit aus. Es wurden bisher mehr als 2.200 Coradia Züge verkauft und 1.900 verkehren zurzeit in Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Schweden und Kanada.

In Salzgitter, dem weltweit größten Fertigungsstandort des Alstom-Konzerns, werden Diesel- und Elektrotriebzüge für den in- und ausländischen Markt – vor allem für Skandinavien – gebaut. Alstom beschäftigt mehr als 2.500 Mitarbeiter in Salzgitter.
Hier noch der Link: https://bahnblogstelle.net/2017/05/25/a ... nalzuege2/

Viele Grüße,

Tobi
"Man muss die Bahn zu den Menschen bringen und nicht die Menschen zur Bahn!"
Dr.-Ing. E.h. Dieter Ludwig


HIER gibts eine stets aktuell gehaltene Übersicht zu den Fahrzeugen im bwegt Landesdesign

Robin
Hemmschuhleger
Hemmschuhleger
Beiträge: 349
Registriert: Fr 29. Apr 2016, 19:28
Wohnort: an der Trossinger Eisenbahn ;-)
Kontaktdaten:

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Robin » Fr 26. Mai 2017, 21:22

Hallo,

soll es denn bei diesen zehn Dieseltriebwagen bleiben? Das kommt mir schon etwas wenig vor für die drei Strecken, bzw. zwei. Wird anscheinend bis dahin unverändert Züge bis Aalen und nur bis Langenau geben...oder verschätze ich mich da? Oder man wird die Züge von Aalen nach Munderkingen durchbinden...

Grüße,
Robin
Ich bin Fan der 650er *daumenhoch*

Mit freundlichen Grüßen,
Robin

Vielfahrer
Örtlicher Betriebsleiter
Örtlicher Betriebsleiter
Beiträge: 4103
Registriert: So 1. Aug 2010, 13:32
Wohnort: Tübingen Weststadt

Re: [Netz 12] HzL gewinnt Ulmer Stern

Beitrag von Vielfahrer » Fr 26. Mai 2017, 23:00

Die IRE fährt ja weiterhin der RAB. Durch die HzL werden damit die RB und RE gefahren. Für Ulm - Aalen wären das vermutlich 3 RE-Einheiten und 1 RB-Pendeleinheit, eventuell noch ein oder zwei weitere Fahrzeuge für zusätzliche HVZ-Fahrten außer Takt, also maximal 6 Fahrzeuge. Ein Stundentakt nach Munderkingen sollte mit 2 Einheiten hinzubekommen sein, dazu einen weiteren Zug für Verdichterleistungen in der HVB im Abschnitt Ehingen/Blaubeuren - Ulm. 9 plus 1 Reserve dürften also ausreichend sein.

Viele Grüße vom Vielfahrer

Antworten