Hallo zusammen,
ich habe heute einen Zeitungsartikel zum Pfaffensteigtunnel gelesen, in dem auch der südliche Gäubahnausbau thematisiert wurde. Dabei ging es am Rande ebenfalls um die MEX-Verlängerung bis Villingen und den damit irgendwie verbundenen Ausbau bei Schwenningen – ein Thema, das ja bereits hitzig öffentlich diskutiert wurde.
In diesem Zusammenhang kam mir auch der Ringzug 2.0 wieder in den Sinn. Weiß jemand, wie hier der aktuelle Stand ist? Wurde das Projekt angesichts knapper Kassen still und heimlich beerdigt? Es wurde dazu seit Jahren nichts mehr öffentlich verhandelt oder kommuniziert. Sollten zwischenzeitlich nicht zumindest mal die Vorplanungsergebnisse vorliegen?
Planungsstand Ringzug 2.0
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Sam7C7
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Planungsstand Ringzug 2.0
Viele Grüße
Sam7C7
Sam7C7
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Re: Planungsstand Ringzug 2.0
Hallo,
auch ich wäre interessiert, wie es aktuell um das Projekt steht. Zuletzt konnte man 2023 sehen, dass die (damalige) DB Netz die Firma Obermeyer mit der Planung beauftragt hatte. Offenbar gibt es noch keinen neuen Stand, was mich beim dramatischen Mangel an Planungs- und Projektpersonal in der gesamten Branche auch nicht besonders wundert.
Ich kann lediglich dazu beitragen, dass in den Kreistagsunterlagen des LK Tuttlingen aktuell ein paar Dokumente und Folien zu finden sind, nach denen der Nahverkehrsplan dieses Jahr fortgeschrieben werden soll. Man plant ab 2029 Neuvergaben in den drei Bus-Teilnetzen, die eine Fortentwicklung des On-Demand-Verkehres in Teilbezirken vorsieht und (endlich wieder) kreisübergreifende Buslinien nach Meßkirch, Stockach und Schwenningen!
Diese hat man 2018 eingestampft (angeblich wäre keiner mitgefahren) und stellt nun fest, dass die Einbindung des Regio-Bus-Förderprogrammes teilweise erhebliche Einsparungen ggü. heute bringt, obwohl man das Angebot ausbauen müsste. Was neue Berater so alles für schlaue Ideen haben...
Infos in der aktuellen KT-Sitzung am 26.02. unter TOP 3
auch ich wäre interessiert, wie es aktuell um das Projekt steht. Zuletzt konnte man 2023 sehen, dass die (damalige) DB Netz die Firma Obermeyer mit der Planung beauftragt hatte. Offenbar gibt es noch keinen neuen Stand, was mich beim dramatischen Mangel an Planungs- und Projektpersonal in der gesamten Branche auch nicht besonders wundert.
Ich kann lediglich dazu beitragen, dass in den Kreistagsunterlagen des LK Tuttlingen aktuell ein paar Dokumente und Folien zu finden sind, nach denen der Nahverkehrsplan dieses Jahr fortgeschrieben werden soll. Man plant ab 2029 Neuvergaben in den drei Bus-Teilnetzen, die eine Fortentwicklung des On-Demand-Verkehres in Teilbezirken vorsieht und (endlich wieder) kreisübergreifende Buslinien nach Meßkirch, Stockach und Schwenningen!
Diese hat man 2018 eingestampft (angeblich wäre keiner mitgefahren) und stellt nun fest, dass die Einbindung des Regio-Bus-Förderprogrammes teilweise erhebliche Einsparungen ggü. heute bringt, obwohl man das Angebot ausbauen müsste. Was neue Berater so alles für schlaue Ideen haben...
Infos in der aktuellen KT-Sitzung am 26.02. unter TOP 3
Aus dem Fridinger wurde der Villinger 
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Vielfahrer
- Örtlicher Betriebsleiter

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Fahrgastbarometer - Ergebnisse 2025
Hallo,
den Ergebnissen einer repräsentativen Fahrgastbefragung zufolge erhält der öffentliche Verkehr im Landkreis Tuttlingen schlechte Bewertungen. Nur 3,2 % der Fahrgäste gaben an, im ÖPNV des Landkreises positive Erlebnisse gehabt zu haben (z.B. Hilfsbereitschaft, nettes Gespräch, Hilfe beim Ein- und Aussteigen usw.). Rund um Freiburg liegen die Werte teils bei über 60 %.
Die Entfernungen zur nächstgelegenen Haltestelle wird in Tuttlingen von den Nutzern auch nur zu 10,9 % akzeptiert (schlechtester Wert eines baden-württembergischen Landkreises), im Landkreis Rottweil zu 96,3 % und im Landkreis Tübingen zu 95,6 %. Erstaunlich ist daher, dass beim neuen Nahverkehrsplan des Landkreises Tuttlingen überlegt wird, noch weitere Wege zu Haltestellen zuzulassen.
Die Zufriedenheitsquote der Fahrgäste mit dem ÖPNV liegt im Landkreis Tuttlingen mit nur 5,2 % mit am Schluss baden-württembergischer Landkreise. Im Landkreis Reutlingen beträgt sie 93,6% und im Landkreis Calw 94,3 % (Spitzenwert). Das Schlusslicht bildet der Landkreis Schwäbisch Hall mit 4,8% Zufriedenheitsquote seiner Fahrgäste.
Das Land betont aber, dass das bwegt-Fahrgastbarometer sich nicht als Qualitätsmessung des Angebots versteht. Vielmehr würde es die im ÖPNV-Report und SPNV-Qualitätsbericht erhobenen Kennzahlen aus subjektiver Sicht der Fahrgäste ergänzen, also zeigen, wie das bestehende Angebot bei ihnen ankommt.
Viele Grüße vom Vielfahrer
den Ergebnissen einer repräsentativen Fahrgastbefragung zufolge erhält der öffentliche Verkehr im Landkreis Tuttlingen schlechte Bewertungen. Nur 3,2 % der Fahrgäste gaben an, im ÖPNV des Landkreises positive Erlebnisse gehabt zu haben (z.B. Hilfsbereitschaft, nettes Gespräch, Hilfe beim Ein- und Aussteigen usw.). Rund um Freiburg liegen die Werte teils bei über 60 %.
Die Entfernungen zur nächstgelegenen Haltestelle wird in Tuttlingen von den Nutzern auch nur zu 10,9 % akzeptiert (schlechtester Wert eines baden-württembergischen Landkreises), im Landkreis Rottweil zu 96,3 % und im Landkreis Tübingen zu 95,6 %. Erstaunlich ist daher, dass beim neuen Nahverkehrsplan des Landkreises Tuttlingen überlegt wird, noch weitere Wege zu Haltestellen zuzulassen.
Die Zufriedenheitsquote der Fahrgäste mit dem ÖPNV liegt im Landkreis Tuttlingen mit nur 5,2 % mit am Schluss baden-württembergischer Landkreise. Im Landkreis Reutlingen beträgt sie 93,6% und im Landkreis Calw 94,3 % (Spitzenwert). Das Schlusslicht bildet der Landkreis Schwäbisch Hall mit 4,8% Zufriedenheitsquote seiner Fahrgäste.
Das Land betont aber, dass das bwegt-Fahrgastbarometer sich nicht als Qualitätsmessung des Angebots versteht. Vielmehr würde es die im ÖPNV-Report und SPNV-Qualitätsbericht erhobenen Kennzahlen aus subjektiver Sicht der Fahrgäste ergänzen, also zeigen, wie das bestehende Angebot bei ihnen ankommt.
Viele Grüße vom Vielfahrer