Warum gehen die Uhren bei der HzL nicht richtig?

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KBS720
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Re: Warum gehen die Uhren bei der HzL nicht richtig?

Beitrag von KBS720 »

Hallo,
Villinger hat geschrieben: Mi 22. Sep 2021, 21:26 Das müsste alles an StuS Freiburg gemeldet werden. Die sind für diese Katastrophen verantwortlich, genauso wie sie selbst die Elisa (Beschallungsanlage) verbauten und uns keinerlei Info gegeben haben.
Ach die alljährlichen Fehler zum Fahrplanwechsel, gibts meist eine Woche nach Fpl Wechsel immer von mir in einer meist nicht kleinen Mail an die betreffenden Stellen. Das wird zumeist auch abgestellt, ebenso auch unterjahrs. Nur kann und will ich nicht jeden einzelen Zug nun auch noch im Menü aufrufen und schauen, ob "alle Häken" richtig gesetzt wurden. Man könnte mich ja mal einen Tag ausleihen *xD*. Immerhin finden sie manche Sachen auch selbst, wie zum Beispiel die falschen Ansagen. Aber das Problem ist wohl in Freiburg ebenfalls aufgetreten und wurde dann wohl generell angegangen, aber auch da gibts immer wieder Karteileichen.
Villinger hat geschrieben: Mi 22. Sep 2021, 21:26Die bekommen aber auch anderes nicht gebacken. Habe letztens darauf hingewiesen, dass vom neuen Parkplatz in der Bahnhofstraße Richtung Abstellung keine vernünftige Beschilderung/Bodenbemalung zur Anfahrt zum Basa-Gebäude vorhanden ist und es schon Spezialisten gab, die da die Einfahrt zugefahren haben. Ist irgendwo versandet, angebliche Aufträge wurden schon im Mai eingestellt, aber hat niemand abgearbeitet...
Wir hätten noch einen Eimer Farbe da *xD*
Tf Reinhard hat geschrieben: Do 23. Sep 2021, 09:23Der Gleiche Mist ist ja in Rottweil auch. Aber da scheint man (je nach Fdl) noch Einfluss drauf nehmen zu können.
Ich denke Rottweil, kann so viel wie Villingen machen, nur kommt es halt auf Zeit und Mitarbeiter an.
Tf Reinhard hat geschrieben: Do 23. Sep 2021, 09:23Lustig finde ich auch Ansagen (Villingen) HzL nach Donaueschingen über Donaueschingen...
Ach da kann man die Blechmarie schöne Märchen erzählen lassen, aber sie lebt davon, was eingegeben wird und das ist halt nicht immer das wahre.

Grüße Andreas
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Villinger
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Re: Warum gehen die Uhren bei der HzL nicht richtig?

Beitrag von Villinger »

KBS720 hat geschrieben: Do 23. Sep 2021, 20:43 Wir hätten noch einen Eimer Farbe da *xD*
Jetzt wo der Allfernsprecher rausgeflogen ist habt ihr ja Platz *:-D*

Liegen dessen Einzelteile eigentlich immer noch dort herum? Letztes Mal war ich am Stellwerk Anfang August, wo ich euch eine BKU-Leitung an den Arbeitsplatz vorgelegt habe, da war unten im Fernmelderaum noch alles herumgelegen...
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Re: Warum gehen die Uhren bei der HzL nicht richtig?

Beitrag von KBS720 »

Villinger hat geschrieben: Do 23. Sep 2021, 21:50 Jetzt wo der Allfernsprecher rausgeflogen ist habt ihr ja Platz *:-D*

Liegen dessen Einzelteile eigentlich immer noch dort herum? Letztes Mal war ich am Stellwerk Anfang August, wo ich euch eine BKU-Leitung an den Arbeitsplatz vorgelegt habe, da war unten im Fernmelderaum noch alles herumgelegen...
Realtiv :-D, aber ja es wurde aufgeräumt.

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Re: Warum gehen die Uhren bei der HzL nicht richtig?

Beitrag von Vielfahrer »

Hallo,

danke für die vielen Initiativen, die Information für uns Fahrgäste zu verbessern - gerade weil ihr nicht unmittelbar dafür zuständig sind. In Herrenberg liegt es auch im argen. Die ankommenden Züge der Ammertalbahn enden bekanntlich alle auf dem Gleis 102 und fahren wenig später in Richtung Tübingen zurück. Da kommt dann mitunter die Ansage "bitte nicht einsteigen, Zug endet hier". Es steigen natürlich alle ein, weil sie wissen, dass der Zug in Richtung Tübingen fährt. Aber Fahrgäste, die das Bahnfahren nicht so gewohnt sind, eventuell Ortsunkundige, die werden durch solche Ansagen verunsichert. An anderen Bahnhöfen heißt es stattdessen "Zug aus ... endet hier und fährt nach wenigen Minuten zurück nach..." Da steigen dann alle mit gutem Gefühl ein. Lustig auch in Singen, wo die IC2 nicht selten aus Radolfzell mit der Beschilderung "bitte nicht einsteigen" eintreffen und natürlich doch nach Stuttgart fahren (falls sie fahren).

Ist übrigens leider nicht nur bei der Eisenbahn zu beobachten. Häufig fahren Stadtbusse an die Haltestelle und ändern ihr Zielschild erst kurz vor der Abfahrt. Wenn man nicht ständig aufpasst, denkt man, dass das ein anderer Bus ist, welcher einen nicht interessiert. Und plötzlich stellt man dann fest, wenn er bereits abfährt, dass sich das Zielschild doch noch geändert hat. Früher mussten die Busfahrer ja ihr Zielschild mit Kurbeln drehen (weshalb viele am liebsten den ganzen Tag lang mit der Zielangabe Schulbus herumgefahren sind). Nun wird das in der Regel über die Zielschildsteuerung selbst erledigt. Nur die muss richtig programmiert werden. Sinnvoll ist es, wenn bereits bei der Anfahrt an eine Haltestelle das ab dieser Haltestelle zu erreichende Ziel angezeigt wird, also der Wechsel des Zielschilds bereits in der laufenden Fahrt vor der Endhaltestelle programmiert wird und nicht erst wenn die Endhaltestelle erreicht ist.

Die Kurbelei bei den Zielschildern war auch aus anderen Gründen interessant. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass bei den Schienenbussen in dem Kasten im Fahrgastraum, in dem auf jeder Zugseite die Rollbänder mit den Zielen untergebracht waren, Nummern mit Zielangaben angebracht waren. Gerade bei den Tübinger Schienenbussen war das sehr interessant. Nicht nur Horb oder Entringen tauchten da auf, auch Waldshut, Koblenz, Bad Griesbach, Kißlegg, Kehl, Plochingen, Pforzheim, Birkenfeld, Wolfach, Schiltach, Ebingen, Honau usw. An die 50 Ziele - vielleicht waren es auch mehr - konnte man da lesen und sich über das Einsatzgebiet der Fahrzeuge informieren.

Viele Grüße vom Vielfahrer
Lucian Berndt
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Re: Warum gehen die Uhren bei der HzL nicht richtig?

Beitrag von Lucian Berndt »

Hallo,

Zum weiterschalten der Ziele beim Bus (kann ich jetzt nur von der SBG so bestätigen bzw Auftragsunternehmern mit unseren Fahrscheindruckern): zwischen 300 und 200 Meter vor dem Ziel erscheint bereits der Button (F+, also Folgefahrt) um die nächste Fahrt anzeigen. Da achte ich immer sehr drauf, sobald der erscheint, ihn zu drücken. Etwas umständlicher aber auch machbar, kann man es manuell schon umschalten bevor der Button kommt. Auch bei Betriebsfahrten die nicht im Gerät eingebaut sind, wo also ein drücken des Buttons eine Linienschilderung anzeigen würde, die beispielsweise erst nach der wo anders zu verbringenden Pause gelten würde, achte ich immer darauf, vor der Zielhaltestelle Betriebsfahrt o.ä. zu schildern.
Dass der Button manchmal nicht erscheint, hängt aber auch mit der GPS-Abdeckung zusammen, denn durch den Standort erkennt der Bus wann er sich der Haltestelle nähert. Sollte es da Fehler geben, erscheint der Button nicht und man muss sich selbst daran erinnern, daran zu denken^^
Fehler die das automatische Weiterschalten der Haltestelle auslösen können auch kurzfristige Ersatzhaltestellen sein, da die GPS-Daten der Ersatzhaltestellen eher selten eingespeist werden. Damit kommt das Gerät dann durcheinander und findet meistens auch bei der nächsten planmäßigen Haltestelle nichtmehr zurück auf seinen Kurs.

Grüße,
Lucian, der gerade die Waldorfschüler in Schwenningen abgeholt hat und nach Villingen gebracht hat *hallo1*
Vielfahrer
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Re: Warum gehen die Uhren bei der HzL nicht richtig?

Beitrag von Vielfahrer »

Hallo Lucian,

da hast Du aber ein nettes Völkchen zu befördern. Im Zug von Rottweil nach VS-Zollhaus sind früher auch immer viele mitgefahren, u.a. auch Schüler der 1. Klasse. Die haben oft Lieder gesungen und waren eigentlich immer gut drauf und zudem immer ansehlich angezogen. Weil die Schule ein extrem großes Einzugsgebiet hat, sind sie natürlich auf einen funktionierenden ÖV besonders angewiesen. Die Herkunftsorte der Schwenninger Waldorfschüler reichen bis Bonndorf (Schw.), Titisee, Furtwangen, Triberg, Schramberg, früher noch Rottweil und Umgebung (gehen heute in die Rottweiler Waldorfschule), Spaichingen, Tuttlingen, Blumberg, Stühlingen.

Die nächsten Waldorfschulen gibt es meines Wissens außer in Rottweil in Balingen-Frommern, in Stockach-Wahlwies, in Schaffhausen und in Dachsberg-Urberg im Landkreis Waldshut. Dort hatte ich mal ein Erlebnis der besonderen Art. Die Waldorfschüler werden ja nicht nur in den üblichen Schulfächern unterrichtet, sondern müssen etwa auch was fürs "Leben" lernen. So etwa gibt es Unterricht im Ackerbau. Da haben einige Schüler glatt Sensen dabei gehabt, was dem Busfahrer wegen seiner Sitze aber nicht ganz geheuer war. Es ist aber alles gut abgegangen.

Leider werden die Waldorfschüler, die im Übringen sehr häufig für ihre Fahrtkosten selbst aufkommen müssen, weil es in der Regel vor Ort andere Schulen mit vergleichbarem Schulabschluss gibt, oft hinsichtlich ihrer Verbindungen vernachlässigt. Neben den Fahrtkosten fällt dann - sozial gestaffelt - auch noch Schulgeld an. Und wenn der ÖV nicht passt, müssen Fahrgemeinschaften mit PKW noch bezahlt werden. Ist also sehr lobenswert, wenn die Busse so verkehren, dass sie diesen Schülern eine Reise im ÖV ermöglichen.

Viele Grüße vom Vielfahrer
Lucian Berndt
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Re: Warum gehen die Uhren bei der HzL nicht richtig?

Beitrag von Lucian Berndt »

Guten Morgen,

Zum Thema Waldorfschulen weiß ich Bescheid, ich war 12 Jahre in Wahlwies auf der Waldorfschule. Auch unser Einzugsgebiet war sehr groß, es ging von Tuttlingen (damals noch mit durchgehender Buslinie Tuttlingen-Stockach) bis in die Schweiz runter. Ich hatte von der 1. bis zur 10. Klasse in Engen gewohnt und auch mein Schukweg war dadurch sehr lang (Engen-Eigeltingen-Wahlwies war keine gute Busverbindung, so musste ich von Engen mir dem 07:19 RE bis Radolfzell fahren und um 07:52 mit der HzL nach Wahlwies. Weiter ging es dann zu Fuß oder per SBG-Bus zur Schule hoch. Von der 10. bis zur Ende 12. Klasse haben wir dann in Eigeltingen gewohnt bzw die anderen wohnen noch dort. Da gibt es aktuell nur die Verbindung mit Bus nach Nenzingen, dann mit Zug eine Station südwärts und dann laufen oder mit Bus vom Bahnhof zur Schule. Der Anschluss in Nenzingen ist aber teils so knapp, dass man gerne mal den Zug verpasst hat und mit Klink heutzutage sowieso im Regelfall verpasst. Für die Ausbildung bin ich ja dann nach Schwenningen gezogen und seit 01.09.2021 sind wir jetzt wieder im LK Konstanz, jetzt wohnen wir in Gottmadingen.
Gartenbau war mein Lieblingsfach, zum einen weil man immer was leckeres snacken konnte und zum anderen weil man mit Maschinen wie großen Rasenmähern oder Mulchern zu tun hatte. Leider fiel der Gartenbau-Unterricht ab der 9. Klasse aus dem Lehrplan...
Durch diese Vergangenheit habe ich selbst eine besondere Bindung auch zu den Schwenninger Schülern und ich finde sie auch teils viel lebhafter als beispielsweise die Bad Dürrheimer Realschüler. Ob das jetzt so ist oder durch meine Vergabgenheit mir so suggeriert wird weiß ich nicht, aber das Thema Smartphone und irgendwelche Onlinespiele sind bei den Realschülern deutlich präsenter als bei den gleichaltrigen Waldorfschükern, das kann ich auch so aus meiner Schule bestätigen, wo meine beiden Brüder noch sind.

Beim Thema Schulgeld, ja es war teuer und meine Eltern sind absolut nicht reich, man konnte aber durch einen Förderverein der Schule die Schulkosten (monatlich ~200 Euro ca) auf monatlich ~100 Euro senken. Bei 3 Kindern macht das was aus. Dafür bekommt man in der Waldorfschule aber das Equipment wie Stifte Hefte etc von der Schule gestellt, zumindest bei uns war es so. Bei nicht-Waödörflern muss das im Normalfall selbst gezahlt werden.
Auch die Fahrkarten waren ein leidiges Thema. Durch meinen Umweg durch die VHB-Zonen 1, 2, 3 und 4 wegen oben angesprochener fehlender Busverbindung Engen-Stockach (was ja dann nur die Zonen 1 und 4 wären) war der Preis für eine Schülermonatskarte doch recht teuer (48 Euro, später bis zu 52 Euro). Da gibt es aber keine Unterstützung aus ebenjenem obigen Grund von dir: selber schuld wenn man auf so eine weit entfernte Schule geht und nicht auf die örtliche nicht-Waldorfschule.

Viele Grüße
Lucian
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