Was steckt hinter einem Zeitungsartikel?

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Karl Müller
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Was steckt hinter einem Zeitungsartikel?

Beitrag von Karl Müller » Do 7. Jun 2018, 08:45


Straßberg - Bei Straßberg hat ein Regionalzug eine Frau überrollt und getötet. Die näheren Umstände sind noch unklar.

Im Einsatz waren neben Rettungswägen und Notärzten der Katastrophenschutz sowie die Feuerwehren aus Straßberg und Winterlingen. Die Zugpassagiere wurden betreut, mussten jedoch in dem Waggon bleiben, bis die Kriminalpolizei den Unfallort gesichert hatte.


Leider Alltag in ganz Deutschland.

Aber, was für uns oder andere ein paar Wörter sind und in ganz Deutschland mehrmals täglich vorkommt ist für die Beteiligten eine Desaster.

Die/ Der Tf der es gesehen und gespürt hat.

Die eintreffenden Rettungs - und Polizeikräfte, der Arzt der trotz allem kommen muß.

Fahrgäste die den Zug nicht verlassen dürfen - der Umstände wegen - verpassen einiges, ärgerlich, aber, banal bei allem.

Andere Reisende die mit diesem - ausgefallenem Zug fahren wollten und nicht weiterkommen.

Ggf noch Begleitpersonen der tödlich verletzten Person die dabei waren.

Dann noch die Werkstatt die den Zug reinigen muß - und vermutlich weiß was passiert war.

Im Kreis der verunglückten Person trauern Freunde, Verwandte, Bekannte.

(Ein Staatsanwalt welcher den Unfall bescheinigen muß?? * so was kenn ich von meinem Betrieb bei Unfall mit Todesfolge*)

Alles in allem eine ganze Menge Menschen die mehr oder weniger beteiligt waren/sind und die noch lange damit umgehen müssen.

Aber wir?

Wir lesen weiter.......Tja, so ist das Leben, manchmal.

In einer Welt in der täglich Katastrophen vorkommen mit etlichen Toten sind das nur noch ein paar Zeilen am Rande.

Die ZM ist vom 5.6.

Ach, klar, von einer Schuldfrage spreche ich gar nicht. Nur eines, der Fahrtenschreiber wird sofort ausgelesen.

Nachdenkliche Grüße

Oli

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