Rote Karte für DB Regio:

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Karl Müller
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Rote Karte für DB Regio:

Beitrag von Karl Müller » Mo 4. Dez 2017, 08:27

https://www.suedkurier.de/region/bodens ... 36,9520944

Leider nichts neues.....schade, was ist nur aus der DB geworden?
Oli

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KBS720
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Re: Rote Karte für DB Regio:

Beitrag von KBS720 » Mo 4. Dez 2017, 10:30

Karl Müller hat geschrieben:Leider nichts neues.....schade, was ist nur aus der DB geworden?
Das was die Politik wollte, billig. Ich wäre ja auch dafür am besten gleich zu kündigen. Da würden am nächsten Morgen die Leute aber blöd gucken, wenn gar kein Zug mehr kommt. Was will man machen, schöne Ausschreibungswelt.

Grüße Andreas
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Stinkt und macht en hufe Krach, 218 des isch halt ä Sach

wolfgang65
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Re: Rote Karte für DB Regio:

Beitrag von wolfgang65 » Mo 4. Dez 2017, 17:08

Karl Müller hat geschrieben:https://www.suedkurier.de/region/bodens ... 36,9520944

Leider nichts neues.....schade, was ist nur aus der DB geworden?
Oli
Wieso? Es passiert doch exakt das, was von Bund und Land gewünscht wurde. Vielleicht in BW etwas heftiger, weil wir es leider noch mit einer Landesregierung zu tun haben, die die Situation noch verschlechtert. Ich hab die auch mal gewählt ...
Aber grundsätzlich passiert nichts anderes wie vor einigen Jahren auf der Insel (die gerade aus der EU aussteigen will). Nur dort hat man in der Zwischenzeit mit sehr viel Geld einen Umschwung erreicht. Und man war wenigstens nicht so dämlich alle paar Jahre einen neuen Betreiber zu suchen - solche Lösungen erhöhen die Nachhaltigkeit und die Motivation der Mitarbeiter natürlich ungemein ;-)

Die interessante Frage ist doch nur wann die Talsohle erreicht ist und wann einer den Geldbeutel sehr sehr weit aufmacht - aber solange in Berlin keiner Interesse daran zeigt, kann das noch dauern. Leider...

Grüße

Wolfgang

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Re: Rote Karte für DB Regio:

Beitrag von Guru61 » Do 7. Dez 2017, 11:42

wolfgang65 hat geschrieben:
Karl Müller hat geschrieben:https://www.suedkurier.de/region/bodens ... 36,9520944

Leider nichts neues.....schade, was ist nur aus der DB geworden?
Oli
Wieso? Es passiert doch exakt das, was von Bund und Land gewünscht wurde. Vielleicht in BW etwas heftiger, weil wir es leider noch mit einer Landesregierung zu tun haben, die die Situation noch verschlechtert. Ich hab die auch mal gewählt ...
Aber grundsätzlich passiert nichts anderes wie vor einigen Jahren auf der Insel (die gerade aus der EU aussteigen will). Nur dort hat man in der Zwischenzeit mit sehr viel Geld einen Umschwung erreicht. Und man war wenigstens nicht so dämlich alle paar Jahre einen neuen Betreiber zu suchen - solche Lösungen erhöhen die Nachhaltigkeit und die Motivation der Mitarbeiter natürlich ungemein ;-)

Die interessante Frage ist doch nur wann die Talsohle erreicht ist und wann einer den Geldbeutel sehr sehr weit aufmacht - aber solange in Berlin keiner Interesse daran zeigt, kann das noch dauern. Leider...

Grüße

Wolfgang
Hallo
Wer keine gescheiten Verträge macht, muss sich nicht wundern.
In allen Ausschreibungen sollte ein Bonns - Malus System zwingend vorgeschrieben sein. Nur wenns am Portemonnaie weh tut, merkens auch die BWL-Brüder in der oberen Etage!
https://www.sbb.ch/content/news/de/2007/1/40855.html
https://www.zvv.ch/zvv/de/allgemeine-se ... -2016.html
Gruss Guru

wolfgang65
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Re: Rote Karte für DB Regio:

Beitrag von wolfgang65 » Do 7. Dez 2017, 20:18

Hallo
Wer keine gescheiten Verträge macht, muss sich nicht wundern.
In allen Ausschreibungen sollte ein Bonns - Malus System zwingend vorgeschrieben sein. Nur wenns am Portemonnaie weh tut, merkens auch die BWL-Brüder in der oberen Etage!
https://www.sbb.ch/content/news/de/2007/1/40855.html
https://www.zvv.ch/zvv/de/allgemeine-se ... -2016.html
Gruss Guru
Derzeit gibt es ja schon ein "Bonus - Malus System". Keine Fahrgäste sind ein Bonus, es entstehen weniger Kosten. Volle Züge sind der Malus....

Leider ist das System aktuell auf einigen Strecken perverse Realität. Auf der anderen Seite wird sich aber die Frage stellen, ob ein Betreiber sich auf ein solches System ein läßt, wenn der Ausschreibende zu viele Vorgaben macht - wie exakte Fahrpläne oder Fahrzeuge. Wenn Fahrpläne oder Fahrzeuge nicht wirklich funktionieren oder zu knapp bemessen sind (Beides derzeit üblich), hat der Betreiber ja hier keinen echten Einfluß darauf. Ergo wird er sich auf so ein System nicht einlassen.
Und man sollte nicht immer die Betriebswirte/Controller beschimpfen - das ist schnell gesagt, aber stimmt nicht so häufig wie man denkt. Ein Betreiber muss einen gewissen Gewinn einfahren - ansonsten funktioniert das gewünschte System nicht. Aber hier liegt das eigentliche Problem doch schon an der Ausschreibungspraxis + an der Bundesregierung die die DB perspektivlos arbeiten läßt. Und dann auch noch unfähige Politiker in den Vorstand versetzt...

Der Vergleich mit der hinkt leider immer - hier werden hohe Summen an Geld rein geschossen um das System so gut am laufen zu erhalten - bei uns aber nicht.

Grüße

Wolfgang

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