Tickets nun an allen Ringzug-Haltepunkten!

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Guru61
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Re: Tickets nun an allen Ringzug-Haltepunkten!

Beitrag von Guru61 » Di 19. Sep 2017, 05:19

Bahnfreund hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich kann dem zweiten Absatz von Reinhard nur zustimmen.

Das ist auch unsere Beobachtung. Und nicht nur das. Viele der schwarz fahrenden Fahrgäste setzten sich sogar noch hin, in der Hoffnung, dass kein KiN kommt. Erst als sie einen KiN sahen, sprangen sie auf und wollten noch schnell einen Fahrschein kaufen - dann war es aber definitiv zu spät. Wir KiN vom Ringzug erhoffen uns eine wesentliche Verbesserung, wenn nunmehr an allen Haltepunkten mindestens ein, bei der zweigleisigen Strecke von Villingen nach Donaueschingen, auf
beiden Seiten, ein Fahrausweisautomat steht. Aber die Fahrgäste, die nicht gewillt sind, einen Fahrschein zu kaufen sind kreativ und werden sich sicher jetzt andere Ausreden einfallen lassen, warum sie keinen Fahrschein kaufen konnten....Geldschein zu groß, zu spät gekommen, keine Zeit mehr, keine Funktion...das hören wir schon in unseren Ohren *;-)*

Axel
Hallo
Das grundsätzlich gleiche Problem hat man bei den Handy Tickets in der Schweiz. Technisch ist es wohl möglich, einen Zeitaufdruck auf dem Fahrschein zu machen. Wenn die Stichkontrolle beim Eingang mit dem Automaten einsteigt, hat sie auch die Übersicht, wer gerade ein Bilett löst.
https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q= ... K0AACE5w_Q
Die SBB ist in diesem Bereich knallhart.

Eine Statistik würde mich aber interessieren, wieviele Züge in der Zeit der Im Fahrzeugautomaten aufgebrochen wurden. Wie gross der Schaden war, und das gegen die nachfahrenden Leerer und Füller und die eingebauten Sicherheitsanlagen in den Perronautomaten aufrechtet. Seit mir mal ein Bekannter in Weinfelden den Automaten erklärt hat, weiss ich, dass da einiges verbaut ist.

Ein weiteres Manöver: Als die MThB die regionallinien in der Ostschweiz übernahm, machten sie auch die Erfahrung, dass viele das 50er Nötli in der Brusttasche mitführten. Die Rechnung war einfach: Fr 50 zu bezahlen, kostete auf Dauer weniger als ein Abonnement.
Da viele Pendler waren, hat man mehrere Tage nacheinander gezielt die gleichen Züge kontrolliert. Nach einer Woche hatten alle ein Abo. Dasselbe dann reihum bei den andren Zügen gemacht.

Seit die Bussen gestaffelt sind, hat sich dieses Problem erledigt. Denn keiner will beim dritten Mal verzeigt werden. Und eine Datenbank ist in Vorbereitung:
https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Je ... y/13711018

Aber ich gebe Dir recht: Gegen notorische Schwarzfahrer ist kein Kraut gewachsen :-)
Gruss Guru

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